Finsterwalder Schulen auf der „Daten-Autobahn“

Alle drei städtischen Grundschulen sind nun am Glasfasernetz der Stadtwerke angeschlossen, Schüler und Lehrer sind begeistert

„In der Lego-AG können wir dann die Roboter programmieren!“; „Wenn ich einen Vortrag halte, zum Beispiel mit einer Präsentation auf dem White Board, kann ich dabei einen Film-Clip aus dem Internet zeigen.“; „Unser Lernprogramm funktioniert jetzt auf allen Tablets.“ ; „Die Lehrer können uns die Pyramiden in Ägypten zeigen, hier im Klassenzimmer!“ – Max, Finn und Bruno sind begeistert und haben auf jeden Fall ausreichend Ideen, wie der Unterricht in ihrer Grundschule Nehesdorf mit Hilfe des schnellen Glasfaserinternets zukünftig aussehen kann.

Gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern der Stadtwerke, Andy Hoffmann und Jürgen Fuchs, Ralf Reichelt, Matthias Acklow, Bürgermeister Jörg Gampe und Schulleiterin Sylke Magister durften sie am 25. Januar den Startknopf zum schnellen Internet drücken. Sie betonte: „ Unsere Aufgabe ist es, die Balance zu halten, zwischen raschelnden Bücherseiten und moderner Technik.“ Auch Bürgermeister Jörg Gampe betonte die Wichtigkeit des Anschlusses: „Die dafür fälligen Tiefbauarbeiten haben etwa 20.000 Euro gekostet. Ich sehe das als Investition in die Bildung der Kinder. Es ist beeindruckend zu sehen, wie schnell und wie vielfältig sie damit arbeiten können. Die Hardware, wie Tablets und White Boards, waren vorher schon vorhanden, aber was nutzen die Geräte, wenn das Netz zu langsam ist? Ich freue mich sehr, dass unsere drei städtischen Grundschulen vom Glasfasernetz der Stadtwerke profitieren und die Vorreiterrolle Finsterwaldes in Sachen Datengeschwindigkeit auch an den Grundschulen nutzbar ist.“

Derzeit liegen 50 MBit/s an, in den nächsten Wochen wird die Schule gemeinsam mit dem EDV-Verantwortlichen der Stadt, Matthias Acklow, und den Stadtwerken den Bedarf ausloten. „Dank Glasfasertechnologie können wir jederzeit auf 200 MBit/s gehen“, erklärt SWF-Geschäftsführer Andy Hoffmann – wäre doch interessant zu wissen, ob Lego-Programmierung, Film-Clip, Lernprogramm und Bildersuche dann auf allen Geräten gleichzeitig funktioniert.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Vogel
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