Zwei Neuzugänge im Finsterwalder Tierpark

In der ersten Februarwoche begrüßte der Tierpark Finsterwalde zwei neue Lamas. Die beiden Stuten stammen aus dem Zoo Schwerin und dem Tierpark Gleithain und sind jeweils ca. ein Jahr alt. Sie werden die bereits bestehende aber doch schon recht betagte Stutengruppe im Tierpark Finsterwalde verstärken und verjüngen. In der Jahresmitte soll auch noch ein junger Lamahengst aus dem Tierpark Herzberg in den Tierpark Finsterwalde übersiedeln und die Herzen der nun wieder fünf Lamastuten starken Gruppe im Sturm erobern. Der Tierpark erhofft sich von Neuzugängen, in den nächsten Jahren wieder Nachwuchs zu bekommen. Die Lamas, die eigentlich in Südamerika ihre Heimat haben, sind bei den Besuchern sehr beliebte Tiere für Führungen und Kindergeburtstage. Sie sind verspielt, neugierig und immer für eine extra Möhre zu haben.

Finsterwalde zeigt Gesicht: für Toleranz und Demokratie

Während der Demonstration des AfD-Kreisverbandes am Donnerstagabend lädt die Stadt Finsterwalde ihre Bürgerinnen und Bürger dazu ein, im wahrsten Sinne des Wortes ihr Gesicht für Toleranz und Demokratie in der Sängerstadt zu zeigen. Bürgermeister Jörg Gampe wird gemeinsam mit Gleichgesinnten auf dem Marktplatz in Höhe der Springbrunnen für ein buntes, offenes und friedliches Miteinander in Finsterwalde werben. Gleichdenkende sollten den Rednern der AfD ihre „kalte Schulter“ zeigen, um deren Inhalte auch symbolisch abzulehnen und so ein Zeichen gegen Populismus und Ausgrenzung zu setzen. Die Flüchtlingsarbeit in Finsterwalde hat in der Vergangenheit dank vieler ehrenamtlicher Helfer gut funktioniert. Ein breites Bündnis aus politischen, kirchlichen, gewerkschaftlichen und kulturellen Gruppierungen hat gezeigt, dass Finsterwalde offen tolerant und demokratisch eingestellt ist. Diese Stimmung in der Stadt möchte man sich nicht durch Redner wie Andreas Kalbitz oder André Poggenburg kaputt machen lassen. Der AfD-Abgeordnete Andreas Kalbitz wurde nach einem Goebbels-Vergleich Mitte Dezember einer Landtagsdebatte verwiesen, André Poggenburg (AfD-Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt) spricht zum Thema Parteiausschluss von Björn Höcke in dieser Woche von einer "überzogenen Maßnahme", nachdem dieser am 17. Januar in einer Rede im Dresdner Ballhaus Watzke vor der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA) offensichtlich mit Blick auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin von einem "Denkmal der Schande" gesprochen und eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" verlangt hatte. Bürgermeister Jörg Gampe ruft die Finsterwalderinnen und Finsterwalder dazu auf, einmal mehr gemeinsam mit ihm auf friedlichem Wege zu zeigen, dass Finsterwalde für Demokratie und Toleranz steht und keinen Platz für rechte Hetze und menschenfeindliche Äußerungen hat. In den letzten Wochen hat sich das „Aktionsbündnis für Toleranz und Demokratie“ wieder zusammen gefunden.

Michael Miersch, Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung, appelliert an alle Teilnehmer jeglicher Demonstrationen, Aktionen und Versammlungen, den Abend friedlich zu gestalten.

Gedenktafel zum 100. Todestag von Heinrich Louis Schiller enthüllt

„Das größte Denkmal ist das Gedächtnis.“ – sagte schon Perikles um 500 v.Chr. Für Louis Schiller, den Namensgeber für die Ehrenmedaille unserer Stadt, wollten wir als Sängerstadt am Vormittag des 11. Februar beides tun: ihm gedenken und ihm ein Denkmal setzen. Als Hauptlehrer der Knabenschule, Gründer der Turnerschaft und der freiwilligen Feuerwehr und durch zahlreiche andere Dienste für das Allgemeinwohl der Stadt hat er sich ihr und ihren Bürgern gegenüber verdient gemacht. Am 11. Februar 2017, jährte sich der Todestag von Heinrich Louis Schiller zum einhundertsten Mal. Zu diesem Anlass wurde am ehemaligen Wohnhaus Schillers, in dem er 57 Jahre lebte und das heute im Besitz der Sparkasse Elbe-Elster ist, eine Gedenktafel angebracht und feierlich enthüllt.

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Kleine Forscher der Kita Nehesdorf bekommen neue Gruppennamen

Die Kita Nehesdorf ist ein „Haus der kleinen Forscher“. Hier wird nach Herzenslust gebastelt, gemalt und gebaut. Leider passten die Gruppennamen bisher so gar nicht zum kreativen Geist der Kinder. Sowohl die kleine, die mittlere, als auch die große Gruppe waren schlicht nach den jeweiligen Erzieherinnen benannt - bis zum Vormittag des 9. Februar.

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Zusammenschluss Finsterwalde/Sonnewalde – vorerst gescheitert

Am 31. Januar war es soweit – nach einigen Terminverschiebungen empfing Innenminister Karl Heinz-Schröter die beiden Bürgermeister, Jörg Gampe und Werner Busse, gemeinsam mit weiteren Vertretern der Städte im Innenministerium in Potsdam. Thema des Termins: die freiwillige Fusion der beiden Städte, die von diesen angestrebt und intensiv vorbereitet worden war. Es waren Arbeitsgruppen gegründet und Bürgerinformationsveranstaltungen in allen Ortsteilen von Finsterwalde und Sonnewalde durchgeführt worden. Gemeinsam wurde zudem eine Projektstudie erstellt, die die derzeitigen Gegebenheiten der beiden Städte gegenüberstellte und in der außerdem erarbeitet wurde, wie die Fusion aussehen könnte. Finsterwalde und Sonnewalde legten sämtliche Zahlen offen, rechneten, verglichen und suchten Lösungen für einen zukünftigen gemeinsamen Haushalt. Sogar einen Vertragsentwurf hatten Jörg Gampe und Werner Busse mit nach Potsdam gebracht.

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Erneuter Einsatzrekord – Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

Am 27. Januar begrüßte Stadtbrandmeister Michael Kamenz die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr zur Jahreshauptversammlung, die in diesem Jahr im Freien begann. Am Gedenkstein, der vor dem Gerätehaus der Feuerwehr Stadtmitte zu sehen ist, versammelten sich die Mitglieder, Gäste und Pfarrer Markus Herrbruck um verstorbenen Kameraden zu gedenken. Erinnert wurde an Feuerwehrleute, die dem zweiten Weltkrieg im April 1945 zum Opfer gefallen waren, aber auch an die drei im letzten Jahr verstorbenen Kameraden. Ihnen zu Ehren begann Andy Hoffmann, stellvertretender Stadtbrandmeister, die Versammlung mit einem Moment der Stille.

„Retten. Löschen. Schützen. Bergen“ – das seien die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr erinnerte Stadtbrandmeister Michael Kamenz und stellte gleich zum Anfang klar, dass die Finsterwalder Feuerwehr im vergangenen Jahr damit reichlich zu tun hatte. Die 107 Mitglieder der aktiven Wehr verzeichneten in diesem Jahr erneut eine deutliche Einsatzsteigerung im Vergleich zu 2016. 188 Mal rückten sie aus und hatten damit statistisch gesehen an mehr als jedem zweiten Tag einen Einsatz, betonte Bürgermeister Jörg Gampe.

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Paula Vogel
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