Verkehrseinschränkungen und Sperrungen am 6. September standen nicht im Verantwortungsbereich der Stadt Finsterwalde

Es gab Frust und Ärger unter den ansässigen Händlerinnen und Händlern über die starken Sicherheitsmaßnahmen zum Besuch der Bundeskanzlerin am 6. September 2017, einige Mitarbeiter der Stadt sind sogar persönlich angegangen worden. Dabei hat die Stadtverwaltung auf die Sperrungen und Verkehrseinschränkungen keinerlei Einfluss nehmen können. Angemeldet wurde die Veranstaltung vom Bundesverband der CDU, die Polizei beantragte daraufhin die erforderlichen Sperrungen zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung beim Landkreis Elbe-Elster, der diese als zuständige Genehmigungsbehörde erteilte.

Der Unmut der Gewerbetreibenden darüber, dass deren Kunden die Geschäfte nur noch eingeschränkt erreichen konnten oder der Lieferverkehr ab den Vormittagsstunden nicht mehr zum Marktplatz gelassen wurde, ist verständlich, dennoch traf er am Mittwoch die Falschen. Vor allem die Mitarbeiterinnen im Außendienst des Ordnungsamtes wurden in für sie ungewohnt bösartiger Art und Weise angegangen.