Gedenktafel zum 100. Todestag von Heinrich Louis Schiller enthüllt

„Das größte Denkmal ist das Gedächtnis.“ – sagte schon Perikles um 500 v.Chr. Für Louis Schiller, den Namensgeber für die Ehrenmedaille unserer Stadt, wollten wir als Sängerstadt am Vormittag des 11. Februar beides tun: ihm gedenken und ihm ein Denkmal setzen. Als Hauptlehrer der Knabenschule, Gründer der Turnerschaft und der freiwilligen Feuerwehr und durch zahlreiche andere Dienste für das Allgemeinwohl der Stadt hat er sich ihr und ihren Bürgern gegenüber verdient gemacht. Am 11. Februar 2017, jährte sich der Todestag von Heinrich Louis Schiller zum einhundertsten Mal. Zu diesem Anlass wurde am ehemaligen Wohnhaus Schillers, in dem er 57 Jahre lebte und das heute im Besitz der Sparkasse Elbe-Elster ist, eine Gedenktafel angebracht und feierlich enthüllt.

Bürgermeister Jörg Gampe begrüßte dazu neben vielen Gästen aus Finsterwalde auch Sebastian Schiller aus Berlin, der entgegen naherliegender Vermutungen nicht mit Louis Schiller verwandt ist. Trotzdem ist er Experte, wenn es um den Begründer der Finsterwalder Ehrenmedaille geht und hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur mit Louis Schiller selbst, sondern auch mit seinem Wirken in Finsterwalde befasst. An seinem Wissen ließ er die Gäste vor der Enthüllung der Gedenktafel teilhaben und gab Antworten auf die Frage: "Was bleibt von Schiller?". Dass das eine Menge ist, können die Finsterwalder Turnerschaft und die Freiwillige Feuerwehr bestätigen. Auch sie waren bei der Gedenktafelenthüllung dabei. Interessierte können sich die Tafel ab sofort am Durchgang von der Berliner Straße 40 zum dahinter liegenden Parkplatz anschauen. Auf der Tafel findet sich auch ein QR-Code, der zu zusätzlichen Informationen über Louis Schiller führt.