Eine Stadtführung mit ungewöhnlichem Blickwinkel

Am Dienstag, dem 24.01.2017 findet in Finsterwalde die zweite EnergieStadtführung statt, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in die Praxis der energetischen Sanierung bieten soll. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Innenstadt von Finsterwalde werden energetische Sanierungsmaßnahmen von sechs Gebäuden von innen und außen begutachtet. Vorgestellt werden Maßnahmen wie die Sanierung von Dächern, Kälteanlagen und Heizungen sowie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Die Eigentümer gewähren Einblick in die Umsetzung der Maßnahmen an ihrem Gebäude und erzählen über den Prozess ihrer Durchführung. Der Energieberater Herr Engelen wird dabei mit seiner Wärmebildkamera die Schwachstellen aufzeigen und gemeinsam mit seiner Kollegin Frau Gesche Tipps geben, was bei einer Haussanierung mit Rücksicht auf den eigenen Geldbeutel getan werden kann.

„Die allgemein bekannten Energiesparmaßnahmen rechnen sich häufig erst nach vielen Jahren. Das Budget für derartige Maßnahmen ist in der Regel begrenzt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Welche Maßnahme spielt das eingesetzte Kapital durch die Verringerung von Heizkosten möglichst schnell wieder ein? Weitere Anforderungen wie Behaglichkeit und ein gesundes Wohnklima sind für die Bewohner oft ein weiterer wichtiger Entscheidungsgrund. Ein Grundsatz gilt immer: Wenn ohnehin eine Maßnahme ansteht, dann muss man sich mit möglichen Energiesparmaßnahmen auseinandersetzen. Dabei spielt der aktuelle Stand der Technik eine wichtige Rolle, um nicht in zehn oder zwanzig Jahren die versäumte Gelegenheit zu bereuen.“ sagt Herr Engelen.

Neben dem fachlichen Austausch gibt es vom „Sänger“ aus Finsterwalde die eine oder andere spannende Geschichte über die Stadt zu erfahren. Die EnergieStadtführung startet um 17:00 Uhr an der Touristinformation Finsterwalde und wird etwa zwei Stunden dauern.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Vogel
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