Zusätzliche Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens

Mit der neuen Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus im Land Brandenburg, gibt es auch in Stadt Finsterwalde wieder weitere Maßnahmen, um die Corona-Pandemie eingrenzen zu können.

Eine der Maßnahmen ist die Ausweitung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Grundsätzlich ist in allen öffentlich zugänglichen Räumen und Orten mit Publikumsverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dazu gehören zum Beispiel Banken, Postfilialen, Behörden, Krankenhäusern. Das gilt auch an Orten unter freiem Himmel, wo sich viele Menschen auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, zum Beispiel auf Wochenmärkten und in Fußgängerzonen.

Die Maskenpflicht gilt nun auch im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, einschließlich der dazugehörigen Parkplätzen sowie an Bahnhöfen und in den dazugehörigen Bereichen. Auch in allen Arbeits- und Betriebsstätten sowie in Büro- und Verwaltungsgebäuden haben die Beschäftigten sowie Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht in Schulen wird auf die Schülerinnen und Schüler ab der siebten Jahrgangsstufe, außer im Sportunterricht, ausgeweitet. Lehrkräfte und sonstiges Schulpersonal müssen nunmehr im gesamten Schulgebäude und im Außenbereich eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, müssen mit der neuen Verordnung ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachweisen.

Auch bei privaten Feiern und Zusammenkünften gibt es nun strengere Kontaktbeschränkungen.  Im privaten Raum dürfen nur noch der eigene und ein weiterer Haushalt zusammenkommen, jedoch maximal 5 Personen. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen. Selbiges gilt für den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum, denn auch hier dürfen sich nur noch Personen aus zwei Haushalten und höchstens fünf Personen treffen. Aus Gründen der Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger hat die Landesregierung sich bereits auf folgende Umsetzung verständigt, sofern dies angesichts der aktuellen Situation möglich ist: In Brandenburg können sich im Zeitraum vom 23. bis zum 27. Dezember 2020 maximal zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten zu privaten Zusammenkünften treffen. Hinzu kommen Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. Für den Jahreswechsel ist dies nicht vorgesehen.

In Geschäften und Supermärkten gibt es strengere Zugangsbeschränkungen, sodass mit Wartezeiten zu rechnen ist. Die Schließungsanordnungen für Gaststätten, Freizeiteinrichtungen und körpernahe Dienstleistungen bleiben weiterhin bestehen.

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