Zur Diskussion gestellt: die Einführung eines Bürgerbudgets in Finsterwalde

In den Fachausschüssen für Wirtschaft-Umwelt-Bauen und  für Bildung-Sport-Soziales-Kultur sowie im Haupt- und Finanzausschuss wird in diesen Tagen erstmals die Einführung eines Bürgerbudgets besprochen. „Das bürgerliche Engagement in unserer Stadt ist enorm, das konnten wir auch bei den Tagen der offenen Gesellschaft Anfang August wieder eindrucksvoll sehen. Ich habe keine Sorge, dass nicht bereits eine Vielzahl an guten Ideen in den Köpfen vorhanden ist. Deswegen  haben wir uns innerhalb der Verwaltung Gedanken gemacht und verschiedene Varianten für ein Bürgerbudget erarbeitet, die wir nun den Stadtverordneten vorstellen. Bis zum 25. Oktober können Sie dann Hinweise und Anregungen anbringen, die wir zusammenfassen und auf dieser Grundlage noch einmal in den November-Ausschüssen darüber sprechen“, erklärt Bürgermeister Jörg Gampe den Fahrplan.

Der bisherige Vorschlag lautet: Pro Haushaltsjahr werden 25 000 Euro für Ideen der Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt. Eingereicht werden sollen die Vorschläge in einfacher Form mit Titel, Kosten und Beschreibung. In welcher Form der finanzielle Rahmen der einzelnen Projekte begrenzt wird, um möglichst viele in einem Jahr umsetzen zu können, werden die gewählten Stadtverordneten diskutieren und entscheiden. Auch welche Projekte konkret förderfähig sein sollen, muss zunächst noch festgelegt werden. Bei der ersten Präsentation im Fachausschuss für Wirtschaft-Umwelt-Bauen am 8. Oktober äußerten sich sowohl Abgeordnete als auch sachkundige Einwohner positiv. Sie begrüßten das Plus an Mitspracherecht für die Bürgerinnen und Bürger.