Vielversprechende junge Fachkräfte ausgezeichnet

Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft und Sparkassenstiftung ehren herausragende Azubis

Bereits zum 18. Mal konnten sich junge Auszubildende aus dem gesamten Elbe-Elster-Kreis über die Auszeichnung mit dem Ausbildungspreis der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft und der Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land" freuen. Die fünf diesjährigen Preisträger arbeiten in unterschiedlichen Gewerken und haben dennoch mehrere, starke Gemeinsamkeiten: In dem, was sie tun, sind sie hervorragend, sie lieben ihre Arbeit und sie bringen sich ehrenamtlich in die Gesellschaft ein. "Es ist in jedem Jahr wunderbar zu sehen, dass wir so talentierte junge Leute in unserer Region haben, die ihre Arbeit mit Begeisterung ausüben und sich auch noch zusätzlich im Ehrenamt engagieren", lobte Bürgermeister Jörg Gampe.

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Zum Start in die Schulzeit: Nehesdorfer Erstklässler pflanzen sich ihre "persönliche Erinnerung"

Es ist schon seit mehreren Jahren eine schöne Tradtition an der Grundschule Nehesdorf: die ABC-Schützen jedes Jahrgangs verewigen sich mit ihrem ganz eigenen Baum auf dem Schulgelände und übernehmen auch die Pflege für ihre ganz "persönliche Erinnerung". Der Apfelbaum, den die Flex A, die Flex B und die reguläre 1. Klasse in diesem Jahr gepflanzt haben, weist dazu noch eine weitere Besonderheit auf: Er ist zweifach veredet worden, das heißt: er trägt drei verschiedene Apfelsorten. Zur Verfügung gestellt wurde er vom "Blumen- und Basteleck Christine Müller" Finsterwalde. Dafür bedankten sich die Kinder mit einem selbstgebastelten Herbstbild.

Gemeinsames Gedenken an die Ereignisse in Halle

Etwa 150 Menschen haben in Finsterwalde gemeinsam den Ereignissen am 9. Oktober in Halle gedacht. Pfarrer Markus Herrbruck begrüßte und richtete erste Worte an die Teilnehmenden. Dabei nahm er auch Bezug auf die jüdische Familie Galliner, der einst das Kaufhaus in der Berliner Straße gehörte und die 1938 vor den Naziverbrechen fliehen musste.

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Nachfahren der Familie Galliner besuchten Finsterwalde

Jeanine Hack zeichnet in ihrem Buch „Epitaph Of No Words“ die Stationen der Flucht ihrer Ur-Großeltern nach.

In den vergangenen Jahren haben mehrere Nachkommen der Galliners die ehemalige Heimatstadt der jüdischen Familie besucht- auch Emil und Martha Galliners Ur-Enkel,  Merrick Friedman und Jeanine Hack, interessieren sich sehr für das Leben ihrer Vorfahren in Finsterwalde. So besuchte Merrick am 25. September gemeinsam mit seiner Frau Lauren die Sängerstadt. Großcousine Nicola Galliner, Gründerin und Leiterin des Jüdischen Filmfestivals Berlin-Brandenburg, begleitete die beiden, die extra aus Südafrika gekommen sind und die lange Anreise nicht bereuten: „Das Haus und auch das Geschäft sind sehr schön- Es ist beeindruckend zu sehen, wie Martha und Emil gelebt haben. Die weite Reise hierher hat sich auf jeden Fall gelohnt“, sagte Merrick Friedmann bei der Verabschiedung.

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„Das verrückte Zirkuszelt“ der Grundschule Finsterwalde Nehesdorf

Öffentliche Vorstellungen des Zirkus-Programms vom 26.-28. September

Eine Mischung aus Aufregung, Vorfreude und Spannung liegt bereits bei den Vorbereitungen in der Luft und genau diese Atmosphäre soll später auch bei den Vorstellungen herrschen. „Innerhalb einer Woche studiert unsere ganze Schule ein Zirkusprogramm ein, das wir dann allen präsentieren, die es sich anschauen möchten“, erklärt Schulsprecherin Greta Seefeld. In einem schulinternen Wettbewerb vorab hat sich der Name „Das verrückte Zirkuszelt“ am Ende für das Projekt durchgesetzt. Schulleiterin Sylke Magister: „Wir sind sehr froh über die großzügige Unterstützung unseres Fördervereins, der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, weiterer Sponsoren und unserer Elternschaft, die diese Projektwoche möglich macht.“

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Umsetzung der Brandenburgischen Hundehalterverordnung (HundehV) in Finsterwalde

Gefährliche Hunde nach § 8 Abs. 2 HundehV dürfen im gesamten Bundesland nicht gehalten werden

Aufgrund eines Bissvorfalls und der daraus folgenden Anzeige sind in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere Hundehalter beim Ordnungsamt der Stadt Finsterwalde gemeldet worden, deren Hunde gem. § 8 HundehV als gefährlich gelten. Fünf Rassen sind im gesamten Bundesland Brandenburg generell verboten. Für mehr als zehn weitere Rassen muss entweder die Erlaubnis der zuständigen Ordnungsbehörde oder ein sogenanntes Negativgutachten vorliegen, das bestätigt, dass von diesem Hund keine gesteigerte Aggressivität oder Gefährlichkeit ausgeht. Das Ordnungsamt der Stadt Finsterwalde ist verpflichtet, die brandenburgische Hundehalterverordnung umzusetzen und die Halter verbotener Hunderassen dazu aufzufordern, den Hund abzugeben.

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