Aus alt mach neu: „Gewohnt gut“-Auszeichnung für die Westfalenstraße 16

Wohnungsgesellschaft erhält den Preis der BBU zum dritten Mal

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) ist nicht zum ersten Mal zu Gast in der Sängerstadt: es ist bereits die dritte Auszeichnung, die er seinem Mitgliedsunternehmen, der Wohnungsgesellschaft  der Stadt Finsterwalde mbH (WGF) übergeben kann. Das prämierte Projekt: eine ehemalige „Platte“, die völlig umgestaltet wurde und sich nicht nur optisch vom negativen Plattenbau-Image abgrenzt. Die Ausstattung mit einem Fahrstuhl, die barrierefreie Begehbarkeit aller Räume und die großzügige Raumaufteilung sowie der große Balkon kommen auch bei den Mietern und der Mieterinteressengemeinschaft der WGF sehr gut an.

BBU-Vorstand Maren Kern gratuliert: „Zum mittlerweile dritten Mal wird heute das Vertrauen der Finsterwalder Wohnungsgesellschaft in die Zukunftsfähigkeit von Finsterwalde mit dem ‚Gewohnt gut‘-Qualitätssiegel belohnt. Ausgezeichnet wird ein mutiges und engagiertes Projekt, durch dessen moderne Architektur wieder einmal die Wandlungsfähigkeit von Plattenbauten unter Beweis gestellt und die Aufwertung des gesamten Wohnquartiers erreicht wurden.“ Zu den Gratulanten gehörte auch Ines Jesse, Staatssekretärin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Sie würdigt die Westfalenstraße 16 als Beispiel, das voran gehe und den vorhandenen Leerstand auch für die Entwicklung nachhaltiger Wohnkonzepte nutze. Mit dem innovativen Umbau des Plattenbaus schaffe sie zukunftsfähigen Wohnraum für mehrere Generationen. Dies zeige, dass das Wohnungsunternehmen die Bedürfnisse seiner Bewohnerinnen und Bewohner frühzeitig erkannt hat und ernst nimmt.

Froh und stolz über die Auszeichnung sind WGF- Geschäftsführer René Junker, Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Freudenberg und Bürgermeister Jörg Gampe. „Wir wollten mit diesem Projekt vor allem zeigen, dass man auch mal neue Wege wagen muss, um weiterzukommen. Durch den konstruktiven Austausch mit unseren Mieterinnen und Mietern sowie einem starken Miteinander ist es uns in der Westfalenstraße 16 gelungen, einen idealen Rahmen für das Zusammenleben unterschiedlicher Generationen zu schaffen. Davon profitieren sowohl die neue Hausgemeinschaft als auch das direkte Wohnumfeld. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis und freuen uns über die Auszeichnung mit dem ‚Gewohnt-gut‘-Qualitätssiegel“, erklärte René Junker bei der Übergabe der Urkunde und betonte eine weitere Besonderheit: „Das schnelle Glasfasernetz der Stadtwerke liegt bei uns nicht nur bis zur Hauswand sondern bis ins Wohnzimmer an, sodass die Wohnungen über schnelles Internet verfügen.“ Jürgen Habermann, der als Architekt die Gestaltung des Umbaus übernommen hatte und für seine Arbeit ebenfalls gelobt wurde, würdigte das Projekt als „mutig und richtungsweisend“.

Der Teilrückbau und Umbau des dreiteiligen Plattenbauensembles in der heutigen Westfalenstraße 16 startete im Jahr 2014, die Gesamtkosten beliefen sich auf 1,7 Millionen Euro. Die WGF hat für das Projekt eine Abrissförderung von 128.000 Euro erhalten, die restlichen 1,6 Millionen Euro wurden aus Eigenmitteln finanziert. Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ wird sechsmal jährlich vom BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Für die Wohnungsunternehmen sind auch Stadterneuerung und Aufwertung zentrale Bestandteile des Stadtumbauprozesses.

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Paula Vogel
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