Dem Schlossgeist auf der Spur

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin besuchten Schülerinnen und Schüler der Förderschule "Sieben Brunnen" am 29. April das Finsterwalder Schloss. "Wie wird man Bürgermeister", "Wie alt ist das Schloss?" und "Wie viele Feuerwehrleute gibt es in Finsterwalde?" - Diese und viele weitere Fragen konnten sie an diesem Vormittag stellen und dabei auch das altehrwürdige Gebäude erkunden. Besonders interessant waren der hohe Turm und das Standesamt. Außerdem wollten die Jungen und Mädchen natürlich auch den gruseligen Schlosskeller sehen, in dem sich angeblich ein Geist verborgen halten soll.

Bürgermeister Jörg Gampe stand Rede und Antwort und führte die Klasse durch das Schloss, dessen Sanierung 2020 abgeschlossen werden konnte. Beim Blick auf die Tafeln zur Geschichte des Hauses und der Stadt klärten sich dann auch die letzten Detailfragen: Die ehemalige Raubritterburg in "Vynsterwalde" wurde 1282 erstmals urkundlich erwähnt und das Rathaus 1739 gebaut. Dank der zahlreichen Antworten ging es für die Kinder danach zufrieden zurück ins Klassenzimmer, nur der Schlossgeist hatte sich nicht zeigen wollen. Vermutlich lag es am Sonnenschein, der an diesem Vormittag im Hof für wenig geisterhafte Stimmung gesorgt hatte.