Finsterwalder Sternsinger sammeln für Kindergesundheit in Afrika

Traditionell sind nach dem Dreikönigstag die „kleinen Sternsinger“ der katholischen Kirchengemeinde in Finsterwalde unterwegs. In jedem Jahr bringen sie den Jahressegen in die Häuser und nehmen Spenden für Kinder in einem ausgewählten Land entgegen. Die aktuelle, 64. Aktion steht unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“.

Begrüßt wurden die Sternsingerkinder, die gemeinsam mit Gemeindepädagogin Heike Hoffmann, Pfarrer Norbert Christoph und Eltern in den Schlosshof gekommen waren von Bürgermeister Jörg Gampe, Kämmerin Anja Zajic und weiteren Mitarbeitenden der Stadt Finsterwalde, die unter Einhaltung der notwendigen Abstände den Liedern und Texten der Kinder lauschten.

„Das Engagement der Kinder ist natürlich ganz wunderbar, sodass wir die Sternsinger und ihr Projekt in jedem Jahr gern unterstützen“, lobt Bürgermeister Jörg Gampe. Pfarrer Norbert Christoph bedankte sich gemeinsam mit den Kindern für die gefüllten Spendendosen und brachte den traditionellen Segensschriftzug 20*C+M+B*22 am Eingang zum Bürgerservice an.

Um möglichst viele Spenden zu sammeln, legen die Sternsinger der katholischen Kirchengemeine St. Maria Mater Dolorosa Finsterwalde in jedem Jahr eine kleine Tour durch die Stadt zurück.

Seit 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Seit dem Start sammelten die Sternsinger insgesamt rund 1,23 Milliarden Euro, mehr als 76.500 Projekte für Not leidende Mädchen und Jungen in aller Welt wurden unterstützt. Die Aktion Dreikönigssingen steht seit 1980 jedes Jahr offiziell unter einem anderen Leitwort. Seit der 23. Aktion 1981 gibt es jeweils ein Beispielland, mit dessen Hilfe Kindern in Deutschland die Lebenssituation von Gleichaltrigen in den Ländern der Einen Welt verdeutlicht wird.

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