Mit erstem Spatenstich ist der Neubau des Wasserwerkes gestartet

Heute Morgen haben die beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Finsterwalde Andy Hoffmann und Jürgen Fuchs, Bürgermeister Jörg Gampe, Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Zimmniak sowie Bereichsleiter Thomas Freudenberg den ersten Spatenstich für den Neubau des Wasserwerks vollzogen.

„Wasser bedeutet Leben. Wo Wasser ist, existieren Menschen und Tiere. Denn Wasser ist die Quelle des Lebens. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir hier in Finsterwalde zuverlässig Trinkwasser aus dem Wasserhahn genießen können. Denn für diese gute Wasserqualität müssen wir als Stadtwerke Finsterwalde die Systeme ständig betriebsbereit halten und zur gegebenen Zeit auch erneuern.“ Mit diesen Worten begrüßt Geschäftsführer Jürgen Fuchs nach dem Auftritt der Finsterwalder Sänger, die für den besonderen Anlass eine neue Strophe mitgebracht hatten, die Gäste zum Spatenstich. „Dieser heutige Tag ist ein historischer Moment, denn wir legen den Grundstein für die Trinkwasserversorgung in den nächsten Jahrzehnten und wenn wir auf unser ehrwürdiges Wasserwerk blicken, möglichweise für das nächste Jahrhundert.“, ergänzt Geschäftsführer Andy Hoffmann.

Die Planung und Baubegleitung des neuen Wasserwerkes erfolgt durch das Ingenieurbüro Lopp aus Weimar. Für den Bau des Werkes inklusive Außenanlagen wurde die Finsterwalder Bauunion (FBU) aus Sonnewalde beauftragt. Die hydraulische Ausrüstung übernimmt die wks Technik GmbH aus Dresden. Im Vorfeld des Wasserwerkneubaus wurden mehrere Varianten für den Um-, Aus- oder Neubau betrachtet. Die nun umgesetzte Variante ist die Lösung mit den im Langfristvergleich niedrigsten Gesamtinvestitionskosten, hoher Versorgungssicherheit und langer Restnutzungsdauer. Die geplanten Nettobaukosten belaufen sich insgesamt auf etwa 8,9 Millionen Euro. Das Vorhaben wird vom Land Brandenburg mit Fördermittlen in Höhe von 1,25 Millionen Euro unterstützt. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme nach erfolgtem Probebetrieb ist für Mitte 2024 geplant.

Bürgermeister Jörg Gampe: „Ich bin froh, dass die Firma FBU den Bau des Wasserwerkes übernimmt und damit ein großer Teil des Geldes sowie die Wirtschaftskraft hier in unserer Region bleiben kann. Den Firmen wünsche ich für die Errichtung des neuen Werkes alles Gute, damit wir auch in Zukunft beste Wasserqualität hier in Finsterwalde genießen können.“ Das Wasserwerk versorgt neben Finsterwalde selbst, auch die an das Versorgungsgebiet angeschlossenen Gemeinden und Ortsteile Pechhütte, Massen, Drößig, Eichholz, Ponnsdorf, Gröbitz, Tanneberg und Betten. An die etwa 21.000 Einwohnerinnen und Einwohner wird ingesamt eine Trinkwassermenge von über 900.000 Kubikmeter pro Jahr geliefert.

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