Grundsteinlegung für den Schulergänzungsbau der Grundschule Stadtmitte

Es ist eine schöne Momentaufnahme in unserer Stadt, die nun schon seit mehreren Jahren andauert: die steigende Geburtenrate und die gut gefüllten Kitas und Schulen. Hinzu kommen die sich verändernden Voraussetzungen an das Lernen in der Schule, sodass an allen drei städtischen Grundschulen stetig investiert wird. An der Grundschule Stadtmitte entsteht derzeit ein Schulergänzungsbau mit zusätzlichen Räumen. Dieser wird beste Voraussetzungen für das gemeinsame Lernen bieten.

Den Grundstein dafür legten Schulleiterin Jana Opitz, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Andreas Holfeld und Bürgermeister Jörg Gampe gemeinsam mit den Planern am 13. Juli 2020. Die Finsterwalder Sänger wünschten auf ihre Weise, mit einer extra getexteten Strophe, viel Erfolg für die Baumaßnahmen. Die Kinder vom Hort Stadtmitte begrüßten die vielen Gäste ebenfalls musikalisch und zeigten, dass in ihrer Grundschule auch der Rhythmus zu Hause ist.

Für den neuen Ergänzungsbau musste der ehemalige Speiseraum weichen. Nun entstehen an dieser Stelle erforderliche Fachräume für WAT, Kunst und Musik, Räumlichkeiten für die Schulgesundheitsfachkraft, den Sprachmittler und den Schulsozialarbeiter sowie Lehrervorbereitungsräume und Kombinationsräume zum Fördern beziehungsweise zum gemeinsamen Lernen, die ganztags von Schule und Hort genutzt werden können.

Der Schulergänzungsbau wird barrierefrei und unter Einsatz nachhaltiger Baustoffe hergestellt. Auch im Hauptgebäude werden derzeit Fahrstühle eingebaut, sodass Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap alle Räume und Bereiche der Schule problemlos erreichen können.

Die Wärmeversorgung des neuen Gebäudes erfolgt mittels Wärmepumpe und über Fußbodenheizung. Zur Deckung des Energiebedarfs ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage geplant.

Dazu wurden bereits im März 2018 Fördermittel über das Programm „Kommunalinvestitionsfördergesetz 2 – Schulinfrastruktur“ aus Mitteln des Bundes beantragt und im August 2019 bewilligt. Über das Programm „SIQ – Investitionspaket Soziale Integration im Quartier fließen ebenfalls Fördermittel von Bund und Land in das Projekt. Zur Herstellung der Barrierefreiheit des Gebäudes wurden über das Kommunale Infrastrukturprogramm im Zusammenhang mit der Herstellung der Barrierefreiheit des Bestandsgebäudes im Dezember 2018 Landesmittel bewilligt. Durch die Inanspruchnahme dieser drei Förderprogramme ist es gelungen, von den voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von etwa 1,64 Millionen Euro mehr als 1,3 Millionen Euro als Zuschuss von Bund und Land einzuwerben.

Das Bauvorhaben umfasst 24 Lose für Bauleistungen, wovon bereits sechs ausgeschrieben und fünf vergeben sind. Der Baustart erfolgte mit dem Abriss des ehemaligen Speiseraumgebäudes im April dieses Jahres. Während der Bauphase kommt es zu verkehrsrechtlichen Einschränkungen in der Kleinen Calauer Straße, welche vor allem die Anlieger der Kleinen Calauer Straße betreffen. Für deren Verständnis bedanken sich alle Beteiligten gleichermaßen. Die Fertigstellung ist für den September 2021 geplant.