Fertigstellung des Kreisverkehrs „Große Unterführung“ verzögert sich

Zwei Abwasserrohre, deren Schäden zuvor nicht sichtbar waren, müssen zunächst ausgetauscht werden.

Bisher lief es planmäßig auf der Baustelle an der großen Unterführung, dem dritten Bauabschnitt der Berliner Straße. Nun sind während der Bauphase jedoch zwei je 60 cm breite Rohe überprüft worden, die zunächst zwingend ausgetauscht werden müssen.

Erst nach der Erneuerung der beiden Rohre, kann mit dem eigentlichen Straßenbau weiter gearbeitet werden. „Die beiden alten Rohre sind beschädigt, die neuen müssen individuell angefertigt werden, sodass die Lieferzeit mindestens sechs Wochen beträgt. Das heißt, sobald die benötigten Rohre da sind, wird uns vermutlich die Witterung einen Strich durch die Rechnung machen, sodass wir erst im kommenden Jahr wieder richtig starten können“, erklärt Karsten Pinetzki, Abteilungsleiter für Tiefbau bei der Stadt Finsterwalde. Der eigentliche Straßenbau startet dann mit den nötigen Witterungsbedinungen voraussichtlich im März 2020, der neu angestrebte Fertigstellungstermin lautet dann Ende April 2020.
Mit dem neuen Kreisverkehr entsteht auch ein neuer Gehweg, unter dem die beiden neuen Rohre zukünftig unter der großen Unterführung hindurch verlaufen. Um mehr Baufreiheit unter der Unterführung zu schaffen und die Entwässerung der Häuser im Abschnitt zwischen der Kirchhainer Straße und der Unterführung zu gewährleisten, wird auch der Einbau einer neuen Pumpstation nötig. Diese leitet das Abwasser dieser Häuser zukünftig entlang der Turnhallenstraße.
In den sechs Wochen Verzögerung, in denen die beiden neuen Abwasserrohre hergestellt und geliefert werden, werden die Fußgängerwege aus der Berliner Straße in die Bahnhofs- und Forststraße hergestellt. So können zumindest Fußgänger den Bahnhof bald wieder ohne Umleitung über die Linienstraße errreichen. Bürgermeister Jörg Gampe: „Wir lagen bisher im Plan, die beteiligten Baufirmen haben gut gearbeitet. Deswegen haben wir gehofft, dass der gesamte Kreisverkehr bis zum Weihnachtsfest fertig ist. Dass wir nun im Zuge der Baumaßnahmen auf solch schadhafte Rohre stoßen, die unseren Plan derart verzögern, konnte vorab niemand sehen- trotzdem ist es ärgerlich. Wir hoffen weiter auf das Verständnis der Finsterwalderinnen und Finsterwalder, die in den vergangenen Jahren ja schon viele Baumaßnahmen mitgemacht haben.“

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Hromada
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