Finsterwalde hinterlässt besten Eindruck bei den über 200 Teilnehmern der „13. Tour de Osten“!

Ein Gastbeitrag von Dieter Krumme, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur FESTUNION GmbH aus Dresden: 

Zu den Veröffentlichungen vom Freitag 19.07.2019 und dem Wochenende 20./21.07.2019 möchten wir uns als Veranstalter der „13. Tour de Osten“ zu den aufgeführten „Schwierigkeiten“ die zu einem lt. Lausitzer Rundschau schlechten Eindruck zu Wort melden. Wir können den in den zwei Artikeln vermittelten Eindruck nicht nachvollziehen oder gar bestätigen. Wir fühlten uns in Finsterwalde sehr wohl!

 

Nach unserer Ankunft in den Nachmittagsstunden ruhten sich die Tour-Teilnehmer in ihren Quartieren, zum einen in den rund 85 Hotel- und Pensionsbetten und auch der Tuchmacher-Sporthalle, aus. Für den Abend hatten wir dann im Logenhaus unter Mithilfe der vier Finsterwalder Sänger einen organisierten Finsterwalder Liederabend vorbereitet, im Rahmen dessen auch die Stadt in Form eines bebilderten Stadtrundgangs im Wort und musikalisch vorgestellt wurde.  Der Saal bebte! Die Stimmung war ausgelassen. Die Radler erlebten wunderbare zwei Stunden! Und für unsere nun 13-jährige Tour-Geschichte gehört dieser Abend definitiv zu den Events, die im wahrsten Sinne des Wortes nachklingen. Wir werden uns immer wieder gern an Finsterwalde und diesen tollen Abend erinnern! Wir möchten uns bei den Beteiligten 4 Finsterwalder Sängern für die Ausgestaltung des Abends und dem Gastronom Tino Hauptvogel in aller Form bedanken.

Wir können NICHT bestätigen, dass Finsterwalde ein „gemischtes Bild“ oder gar „schlechten Eindruck“, wie die Überschriften der Veröffentlichungen vermitteln, bei uns und den über 220 Radlern aus ganz Deutschland hinterlassen hätte. Das Statement einer Mitarbeiterin, es hätte schon schönere Orte gegeben, ist eine subjektive, spontane Meinungsäußerung. Und ja, die aktuelle Baustellensituation in Finsterwalde und der aufgrund des Popkonzertes abgesperrte und bebaute Marktplatz beeinflussten den schönen Eindruck etwas. Aber es handelte sich hier ‚lediglich‘ um die Bewertung einer Mitarbeiterin, die nach den Besuchen von Dresden und Bautzen sich zu dieser Aussage verleiten ließ.

Das zum anderen angeführte Geschehnis, welches den Eindruck eingetrübt haben sollte, war so in dem Artikel vom 19.07. nicht richtig wiedergegeben. Keiner unserer Radler, kein Mitarbeiter wurde in der Innenstadt mit rechten Parolen belegt. Dies entspricht nicht der Wahrheit.  Die zitierte Mitarbeiterin wurde mit anderen Zeuge einer Pöbelei eines stark Angetrunkenen, der einen jungen Finsterwalder mit rechten Parolen belegte. Ein sicherlich unschönes Erlebnis – was sich aber leider so in vielen Orten abgespielt haben könnte bzw. abspielt. Was bleibt ist leider auch bei uns ein fader Beigeschmack. Weshalb rückt ein Medium mit ihrem Reporter Daniel Rossbach diese sympathische, für Etappenorte auch wirtschaftlich attraktive, schöne Sommergeschichte in dieses unschöne Bild?

Wir können es uns nicht erklären. Wir können uns nur bei allen Beteiligten, die uns bei der Organisation und Ausgestaltung unseres Aufenthaltes in der Sängerstadt Finsterwalde für die konstruktive, zielorientierte und stets sehr offene und gastfreundliche Zusammenarbeit bedanken! Wir kommen gern wieder nach Finsterwalde!