Bauarbeiten an der Kreuzung „Große Unterführung“ beginnen am 13. Mai

Ab dem 13. Mai starten die Arbeiten am dritten Bauabschnitt der Berliner Straße. Die gesamte Kreuzung Berliner Straße-Sonnewalder Straße-Forststraße-Bahnhofstraße, die den meisten Finsterwaldern als Kreuzung „an der großen Unterführung“ bekannt ist, wird zu einem Kreisverkehr umgebaut und dabei der gesamte Straßenkörper erneuert.

Um einen reibungslosen Bauablauf gewährleisten zu können, sind verschiedene Straßensperrungen nötig:

Die Berliner Straße wird nach der Karl-Marx-Straße für den Verkehr gesperrt, die Forststraße nach der Einfahrt zum Parkplatz der Discounter, die Sonnewalder Straße ab der Kirchhainer Straße und die Bahnhofstraße ab der Gartenstraße. Die Verkehrsführung der Friedrich-Engels-Straße wird in dem Bereich von der Berliner Straße bis zur Karl-Marx-Straße in der Fahrtrichtung gedreht, um den Sängerstadtbus während der Bauarbeiten durch die Innenstadt führen zu können. Hierzu werden auch Einschränkungen des Parkraumes erforderlich.

Mit den Straßensperrungen wird eine Umleitung über den neuen Straßenast der B 96 ausgewiesen. Die Verkehrsführung an der „kleinen Unterführung“ ist ebenfalls geändert. Eine Durchfahrt durch die „kleine Unterführung“ ist nur aus der Kirchhainer Straße kommend möglich. Wer aus der Tuchmacher Straße kommt, müsste die Forststraße (Bahnübergang) nutzen oder über Eichholz und Lugau nach Doberlug-Kirchhain fahren. So soll ein Rückstau auf der Kirchhainer Straße vermieden werden.

Wie bereits Tradition in Finsterwalde werden alle Versorgungsmedien unter dem Straßenkörper erneuert und dann der Straßenbau darüber realisiert. Der neu entstandnde Kreisverkehr ersetzt die bisher vorhandene ampelgesteuerte Kreuzung, sodass die Kreuzung für den Verkehr leistungsfähiger wird und die Energiekosten für die Ampeln entfallen. Unter der Unterführung kann dann auf die Spuraufteilung verzichtet werden und es wird ausreichend Platz geschaffen um auch unter der Unterführung Radfahrangebotsstreifen auf der Fahrbahn anzubieten.

Um die Bauzeiten so kurz wie möglich zu halten, ist das Vorhaben mit zwei Baukolonnen ausgeschrieben, sodass, wenn die Witterung und der jeweilige bauliche Fortschritt es erlauben, auch ein paralleles oder zeitversetztes Arbeiten möglich ist. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass die Bauarbeiten bis zum Weihnachtsfest realisiert sein können. Allen Anwohnerinnen und Anwohnern wird jederzeit eine Möglichkeit geboten, auf ihre jeweiligen Grundstücke zu kommen.

Wir hoffen auf ein zügiges Baugeschehen und auf das Verständnis für die während der Bauzeit entstehenden Unannehmlichkeiten.

 

 

Kleine Unterführung: