Erweiterungsbau an der Grundschule Nehesdorf

Als am 13.05.1912 mit der Grundsteinlegung der Bau des neuen Schulgebäudes in der Kantstraße begonnen worden ist, rechneten die Beteiligten vermutlich nicht damit, dass sich der Bedarf sowie die Bedingungen für das lehren und Lernen in den kommenden mehr als 100 Jahren derart verändern würden. Im Laufe der Zeit kamen immer wieder prägende Elemente wie Schukosteckdosen (1973), die Schulturnhalle (1984/85) und der Glasfaser-Internetanschluss 2018 hinzu. Es wurde stetig saniert und erneuert, zuletzt die Schulturnhalle 2013. 

Aufgrund des steigenden Bedarfes (wachsende Geburtenzahlen in Finsterwalde und die Anforderungen an das gemeinsame, inklusive Lernen) ist es in den letzten Jahren erneut notwendig geworden, die Kapazität der Grundschule zur mit einem Erweiterungsneubau zu vergrößern. 

 

Zum Zeitpunkt des Baubeginns handelt sich um eine zweizügige Grundschule mit einer Schülerzahl von 260 (Klassen 1-6), neun über 50 m² großen Klassenräumen und vier Klassenzimmer im Anbau sowie zwei Fachräume. Der Baukörper der Grundschule umfasst 6.608 m3 auf einer Bruttogrundfläche von 1.600 m².

Die Erschließung der Grundschule bleibt dabei bestehen und erfolgt weiterhin über den bestehenden Haupteingang mit Nutzung der bestehenden Treppenhäuser und des Sanitärbereiches. 

Um den Erweiterungsneubau zu realisieren wird es jedoch, nach Einbindung des Brandschutz, erforderlich auch das Bestandsgebäude hinsichtlich Brandschutz und TGA zu sanieren.

Die Baumaßnahme Grundschule Nehesdorf startete mit dem Rückbau der vorhandenen Bausubstanz im Juni 2020. Anschließend begann der Rohbau, sodass zum Jahresende 2020 die Decken verlegt werden konnten. Seit dem 1. Quartal 2021 erfolgten weitere Arbeiten des Rohbauers und der Einstieg der Folgegewerke. Schritt für Schritt wurden die Vormontagen der Haustechnikgewerke durchgeführt, aber auch der Estrichbau und der Trockenbau sowie die Dachabdichtung. Parallel erfolgte werden Durchbrüche zum Altbau hergestellt und Bauarbeiten zur Anpassung der betroffenen Räume durchgeführt.
Die Fassade ist bereits fertig gestellt, sodass derzeitig weitere Ausbauarbeiten, wie z.B. Maler- und Spachtelarbeiten durchgeführt werden.

 

bewilligte Gesamtkosten: 3.145.103,73 Euro

 

Das Projekt wird gefördert durch: 

Die EU fördert das Vorhaben mit  1.599.583,10 Euro.

Unterstützt durch das Land Brandenburg - Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung

Mit Mitteln der Europäischen Union Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Umland (NESUR)

Bewilligungsbehörde: Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB