Richtigstellung zum Artikel der Lausitzer Rundschau vom 01.10.2025
Am 01.10.2025 veröffentlichte die Lausitzer Rundschau den Artikel „Kinderbetreuung in Finsterwalde: Droht Tagesmutter Daniela Redanz jetzt das Aus?“.
Da dieser Beitrag an mehreren Stellen ein unzutreffendes Bild der Stadt Finsterwalde und der aktuellen Situation der Kindertagespflege zeichnet, möchten wir einige Punkte richtigstellen:
- Anerkennung der Kindertagespflege
Tagesmütter und -väter stellen weiterhin eine anerkannte und wichtige Betreuungsoption dar. Die Stadt Finsterwalde benennt diese aktiv gegenüber Eltern. Eine „Übergehung“ findet nicht statt. - Zusammenarbeit und Sichtbarkeit
Frau Daniela Redanz ist im Flyer „Sängerstadt Finsterwalde – Betreuungsangebote für Kinder“ als Kindertagespflegeperson aufgeführt. Der Flyer liegt in allen Kindertagesstätten und städtischen Einrichtungen aus, wird bei Beratungsgesprächen mit Eltern übergeben und ist auch digital auf der städtischen Homepage abrufbar. Aus Sicht der Stadt Finsterwalde besteht daher keine mangelnde Zusammenarbeit. - Umfang der Betreuung
Im Artikel wird der Eindruck erweckt, dass Frau Redanz Kinder bis zum Schuleintritt betreut. Dies ist nicht zutreffend. Sie bietet ausschließlich eine Betreuung bis zum vollendeten dritten Lebensjahr an. - Kooperation mit Kindertagesstätten
Der Wunsch von Frau Redanz nach engerer Kooperation mit der Kita Nehesdorf wird von der Stadt Finsterwalde grundsätzlich positiv aufgenommen. Eine Umsetzung in dem von ihr vorgeschlagenen Umfang ist jedoch verwaltungstechnisch nicht möglich, da die Eltern ein gesetzlich verankertes Wahlrecht bei der Betreuung haben. Eine Zusammenarbeit mit der Stadt Finsterwalde als Trägerin der Kita kann im Rahmen gegenseitiger Unterstützung erfolgen.
Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass die Kommunikation seitens der Stadt Finsterwalde möglich ist. Frau Redanz hat bisher jedoch kein Gespräch mit den Mitarbeiterinnen der Kitaverwaltung gesucht.
Die Stadt Finsterwalde legt großen Wert auf eine sachgerechte, faire und sorgfältig recherchierte Berichterstattung. Wir bitten daher um Beachtung dieser Richtigstellung.