Pfarrer eröffnen ökumenisches Begegnungscafé »Maria und Martha«
Mit einer feierlichen Eröffnung am Freitag, den 12. September, um 15 Uhr haben Pfarrer Markus Herrbruck von der evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde und Pater Norbert Ensch von der katholischen Kirchengemeinde St. Maria Mater Dolorosa das neue Begegnungscafé „Maria und Martha“ in der Berliner Straße 19 in Finsterwalde eröffnet. Zahlreiche Gäste kamen, um bei Kaffee und Kuchen den Start dieses besonderen Projektes mitzuerleben.
Das Café wird von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern getragen und versteht sich als offener Ort der Begegnung: Hier können Menschen bei einer Tasse fair gehandeltem Kaffee, einem Stück selbstgebackenen Kuchen oder kleinen Süßigkeiten verweilen und miteinander ins Gespräch kommen. Neben dem Café-Betrieb sind Veranstaltungen, Gesprächsrunden und kreative Angebote geplant.
Bürgermeister Jörg Gampe war ebenso bei der Eröffnung anwesend und dankte besonders den vielen ehrenamtlichen Aktiven in Finsterwalde. Er betonte die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Das Begegnungscafé ist ein wertvoller Ort, an dem die Finsterwalder Gemeinschaft spürbar wird – offen, nahbar und mitten in unserer Stadt.“
Der Name „Maria und Martha“ geht zurück auf eine biblische Erzählung, in der die beiden Frauen Jesus begegnen – die eine bewirtet, die andere hört zu. Dieses Bild steht sinnbildlich für das Anliegen des Cafés: Gastfreundschaft und Zuhören, Gemeinschaft und Austausch.
Das Projekt ist zunächst für zwei Jahre angelegt und soll sich den Bedürfnissen der Menschen flexibel anpassen. Schon jetzt zeigt sich: Die große Gruppe ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer sowie das ökumenische Miteinander machen das Café zu einem lebendigen und mutmachenden Ort.
Das Café lädt alle Interessierten herzlich ein, hereinzuschauen, sich eine kleine Auszeit zu gönnen oder einfach den Duft von frischem Kaffee und Kuchen zu genießen.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag jeweils von 15-18 Uhr
(v.l.n.r.) Pater Norbert Ensch (Pfarrer Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Mater Dolorosa Finsterwalde), Thomas Köhler (Superintendent des Kirchenkreises Niederlausitz), Bürgermeister Jörg Gampe, Markus Herrbruck (Pfarrer Evangelische Trinitatiskirchengemeinde Finsterwalde) und Stephan Klimpke (Kirchenvorstand Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Mater Dolorosa Finsterwalde, Rotary Club Finsterwalde)