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Finsterwalde zu Gast in Montataire: Städtepartnerschaft lebt durch persönliche Begegnungen

Auf Einladung der französischen Partnerstadt Montataire reiste eine kleine Delegation der Stadt Finsterwalde nach Frankreich. Der Gruppe gehörten der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Thomas Freudenberg, der Bürgermeister Jörg Gampe, der Wirtschaftsförderer Torsten Drescher sowie ein Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Dominic Hake und ein Vertreter des Partnerschaftsvereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Finsterwalde – Montataire Cord Severin an.

Im Mittelpunkt der Reise stand die Pflege der langjährigen Städtepartnerschaft, die seit vielen Jahren ein verlässliches Fundament für Austausch, Verständigung und europäische Freundschaft bildet. Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen zeigt sich, wie wertvoll gelebte Partnerschaften auf kommunaler Ebene sind: Sie schaffen Vertrauen, halten den Dialog offen und bringen Menschen zusammen – über Grenzen hinweg.

Den offiziellen Auftakt bildete am Freitag, den 9. Januar, der Neujahrsempfang in Montataire, zu dem Bürgermeister Jean-Pierre Bosino eingeladen hatte. In den Gesprächen wurden die bestehenden freundschaftlichen Beziehungen bekräftigt und Perspektiven für künftige gemeinsame Vorhaben ausgelotet – vom Vereins- und Jugendaustausch bis hin zu kommunalen Themen, die beide Städte bewegen.

Am Samstag nutzte die Delegation das kulturelle Programm, um den partnerschaftlichen Austausch weiter zu vertiefen. Auf dem Programm standen der Besuch der Ausstellung „100 Jahre Art Déco“ in Paris sowie die „Gala de Gymnastique“ der Pariser Berufsfeuerwehr in der Sporthalle Montataire. Solche Begegnungen unterstreichen, wie vielfältig die Partnerschaft getragen wird – durch Kultur, Sport und das Ehrenamt.

Nach der Besichtigung der Kirche von Mello trat die Delegation am Sonntag, den 11. Januar, die Rückreise nach Finsterwalde an.

Die Stadt Finsterwalde dankt der Partnerstadt Montataire für die herzliche Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation des Besuchs. Die Reise macht deutlich: Die Städtepartnerschaft ist weit mehr als ein formaler Rahmen – sie ist ein lebendiges Netzwerk aus persönlichen Kontakten, gegenseitigem Respekt und der gemeinsamen Überzeugung, dass Europa vor Ort beginnt.