Märchenhaus

In der Friedrich-Hebbel-Straße steht das Märchenhaus, ein kommunales Wohngebäude. 1928 wurde es von Stadtbaurat Dassel entworfen und mit 27 kunstvollen Reliefs aus Klinkerformsteinen ausgestaltet. Sie stellen Szenen aus bekannten Märchen der Gebrüder Grimm dar. Die künstlerische Gestaltung der Reliefs lag bei den Dresdener Bildhauern J. E. Born, Paul Wachs und Paul Lindau. Mit handwerklicher Perfektion entstanden in der Schacksdorfer Brennerei bleibende Kunstwerke aus Ziegelsteinbeton. Der Bau des Wohnblocks wurde von 65 ansässigen Firmen ausgeführt. Die Brandenburgische Architektenkammer würdigte das Märchenhaus in Finsterwalde als einzigartiges Gebäude seiner Art in Deutschland. Im Jahr 2013 wird das 85-jährige Bestehen des Hauses gefeiert.