Kita/Schule/Kultur/Soziales

Mitglieder

 

Finsterwalde

Frau Gampe, Abteilungsleiterin Innere Verwaltung und Soziales
Frau Jeske, Kultur
Frau Schulz, Jugendkoordinatorin
Herr Piske, SVV, SPD
Frau Kuhn, SVV, BfF
Herr Müller, SVV, DIE LINKE
Herr Loos, SVV, CDU

Sonnewalde

Frau Schlenkhoff, Allgemeine Verwaltung, Personal
Frau Mittelstädt, Jugendkoordinatorin
Frau Gutsche, Bauverwaltung, Amtsblatt
Herr Jähnig, SVV,
Frau Goetzke, SVV
Herr Auras, SVV
Herr M. Lieske, SVV
Frau Elsner, Ortsbeirat Pießig und Schulleiterin Grundschule Sonnewalde
Herr Kanwischer, Seniorenbeauftragter

Beratungstermine

15. Juni, Sonnewalde

Themen: Vorstellung Schul- und Kitalandschaft Finsterwalde, Frau Gampe;  Vorstellung der Kulturaktivitäten Finsterwalde, Frau Jeske; Vorstellung Jugendarbeit, Frau Schulz; Vorstellung Flüchtlingsarbeit, Frau Schulz; Sonnewalde präsentiert die Bildungs- und Kulturaktivitäten, Vorstellung Vereinsregister Sonnewalde, Verständigung zu einer gemeinsamen Schulentwicklungsplanung, Austausch Arbeitsstand Inklusion und Barrierefreiheit an Schulen, Informationen zur Jugendfeuerwehr Sonnewalde, Frau Mittelstädt;

Die Vertreter der Arbeitsgruppe Kita/Schule, Jugendclubs, Soziales und Kultur stellten in ihrer ersten Sitzung die Bildungs- und Sozialeinrichtungen der beiden Kommunen vor. Beiderseits wurde ein Überblick über die Kulturveranstaltungen gegeben. Einvernehmen herrschte darüber, die vorhandene Kita- und Schullandschaft zu erhalten. Die Jugendkoordinatorin Antje Schulz stellte die Jugendarbeit und die Arbeit in der Flüchtlingsinitiative vor. Geklärt werden soll, wie das Aufnahmeverfahren für Schüler und die Einzugsbereiche der Schulen künftig organisiert werden sollen. Die Stadt Sonnewalde schlägt vor, die Einzugsbereiche zu erhalten. Irene Gampe, Abteilungsleiterin für Innere Verwaltung und Soziales bei der Stadt Finsterwalde, informierte über die beiden Förderrichtlinien für Vereine der Stadt Finsterwalde.

11. Juli, FZZ-White House, Finsterwalde

Näher betrachtet und verglichen wurden in der zweiten Arbeitsberatung der Arbeitsgruppe Kita/Schule, Jugendclubs, Soziales und Kultur die Nutzungsentgelte für die Nutzung der Sport- und Kultureinrichtungen sowie die Kita-Gebühren. Hierbei stellten die Mitglieder fest, dass im Bereich der Kita-Gebühren, aber auch in Bezug auf die Erhebung von Nutzungsentgelten für Kultur- und Sportstätten ähnliche Maßstäbe zum Tragen kommen.
Die Stadt Sonnewalde gab einen Überblick über die Gemeindehäuser der Ortsteile einschließlich ihrer derzeitigen Nutzungen. Kernthema der nächsten Zusammenkunft wird das Thema Schulentwicklungs- und Kitabedarfsplanung sein. Hier geht es darum, perspektivische Handlungsansätze aufzuzeigen sowie Bedarfe abzuleiten. Unstrittig dabei ist, dass aus heutiger Sicht die Schul- und Kitastandorte in ihrem Bestand gesichert sind.

Gemeindehäuser Sonnewalde

Satzung Kulturhaus Sonnewalde

Kulturaktivitäten Finsterwalde

Schulen und Kitas Finsterwalde

 

Montag, 10.10.2016, Grundschule Sonnewalde

In der Arbeitsgruppe sind die jeweiligen Schulentwicklungsplanungen sowie die gegenwärtige Situation in den Schulen und Kitas betrachtet worden. Man ist zu dem Ergebnis gekommen, dass alle Schulen und Kitas stark ausgelastet und aus heutiger Sicht unbedingt erhaltenswert sind. Das Prinzip „Kurze Beine - kurze Wege“ sollte im Sinne der Kinder berücksichtigt werden. Auch die bestehenden Vereinsangebote, vor allem für Kinder- und Jugendliche, sind wichtig für eine sinnvolle Freizeitgestaltung und sollten deshalb bestehen bleiben und gefördert werden.

 

Zwischenbericht zu den Bürgerinformationsveranstaltungen

 

Vergleich Kita- und Schullandschaft


Im Jahr 2015 sind in Sonnewalde 25 Kinder geboren. Die Stadt verfügt über drei Kindertagesstäten.

•  Kita „Fröbels Sonnenkinder“ in Sonnewalde (inkl. Hort), 136 Plätze  (z.Zt. 76 Hortkinder und 53 Krippen-/Kitakinder), Hort befindet sich für die 1. und 2 Klasse in der Kita und für die größeren Kinder in den Räumen der Schule
•  Kita „Rasselbande“ in Zeckerin hat 40 Plätze,
•  Kita „Zwergenland“ in Goßmar hat 36 Plätze

Es gibt eine Kita in freier Tägerschaft: Kita „Wichtelland“ in Münchhausen


In Sonnewalde befindet sich eine Grundschule mit 10 Klassen. Gegenwärtig lernen dort 188 Schüler. In Finsterwalde gab es im Jahr 2015 132 Geburten. Mit Stand Oktober 2016 waren es 110 Geburten. Die Tendenz ist leicht steigend. Die Stadt Finsterwalde begrüßt seit Januar 2015 jedes Baby mit einem Begrüßungspaket.

Die Stadt Finsterwalde unterhält vier kommunale Kindertagesstätten:

•  Kita Sängerstadt mit Integration hat 200 Plätze (davon 20 für Integrationskinder)
•  Kita Sonnenschein hat 64 Plätze
•  Kita Nehesdorf  hat 50 Plätze
•  Kita Finsterwalder Knirpse hat 50 Plätze

Drei Kindertagesstätten befinden sich in freier Trägerschaft. In der Stadt Finsterwalde gibt es drei staatliche Grundschulen. In allen Grundschulen und in der Förderschule befindet sich ein Hort.
•  GS Stadtmitte  (238 Kinder – Hort Kap. 140 Plätze)
•  GS Nehesdorf (264 Kinder – Hort Kap. 190 Plätze)
•  GS Nord (238 Kinder – Hort Kap. 210 Plätze)

Weitere Schulen:

•    evangelische Grundschule
•    Oscar-Kjellberg-Oberschule
•    Sängerstadt-Gymnasium
•    Allgemeine Förderschule
•    Oberstufenzentrum


An allen Schulen, das Gymnasium ausgenommen, sind Schulsozialarbeiter tätig.

Vergleich Freizeiteinrichtungen

In nahezu allen Ortsteilen der der Stadt Sonnewalde gibt es einen Jugendclub. (Breitenau, Brenitz, Dabern, Friedersdorf, Goßmar, Großkrausnik, Kleinkrausnik, Möllendorf, Münchhausen, Ossak, Sonnewalde und in Zeckerin
In Finsterwalde gibt es ehrenamtlich geführte Jugendtreffs im OT Sorno und im Nordtreff in Fins-terwalde. Es gibt offene Angebote im Kellercafé und in der BMX-/ Skaterhalle. Das FZZ „White House“ wird mit 1 Vollzeit-, einer 0,9 Personalstelle, Hausmeister und 3 Praktikanten hauptamtlich geführt. In Sonnewalde gibt es ca. 30 Vereine und in Finsterwalde ca. 90 Vereine. Die Kulturveranstaltun-gen sind von vielfältiger Natur. In Sonnewalde: Ausstellungen im Museum, das traditionelle Pfingstfest, Weihnachtsmarkt, Dorffeste, Karnevalsveranstaltungen, Karnevalsumzug, Mundart-abende, Lesungen, Wanderungen und Radtouren, traditionelle Osterfeuern und Zampern. In Finsterwalde finden ebenso Ausstellungen, Konzerte, in den Ortsteilen Dorffeste, der Weih-nachtsmarkt, das Finsterwalder Sängerfest, der Sängerkarneval, der Herbstkracher, das Finster-walder Stadtgespräch, das Kammermusik Festival, der Finsterwalder Beachcup, Sparkassen Som-mer-Open-Air und noch vieles mehr statt .
Die Stadt Finsterwalde hat eine Förderrichtlinie für die Unterstützung von Kultur- und Sportvereinen. Mit einer weiteren Richtlinie werden soziale und karitative Verbände und Vereine unterstützt. Für die Vereine in der Stadt Sonnewalde gibt es keine Förderrichtlinie. Mit einer eigenen Mitarbeiterin koordiniert und unterstützt die Stadt Finsterwalde die Jugendar-beit. Die Mitarbeiterin vertritt zudem die Stadt Finsterwalde in der Flüchtlingsinitiative. In Sonn-ewalde ist eine Jugendkoordinatorin anteilmäßig tätig. Mit Beteiligung der Jugendkoordinatorinnen führten beide Städte ein gemeinsames Zeltlager der Jugendfeuerwehr durch.
Die Arbeitsgruppe beschäftigte sich auch mit den Nutzungsentgelten für die Sport- und Kultureinrichtungen sowie den Kitagebühren. Für alle Bereiche kommen ähnliche Maßstäbe zum Tragen.
Vorstellung Schulentwicklungsplanungen Ein Vergleich der aktuellen Situation in den Schulen und Kindertagesstätten ergab, dass alle Schulen und Kitas stark ausgelastet sind und sich an den Zahlen lt. derzeitigen Prognosen mittelfristig nicht viel ändert;

voraussichtliche Einschulungen Sonnewalde:

2017: 24 Einschulungen    
2018: 31 Einschulungen
2019: 28 Einschulungen
2020: 22 Einschulungen
2021: 24 Einschulungen

voraussichtliche Einschulungen Finsterwalde:

2017: 122 Einschulungen in den 3 städtischen Grundschulen
2018: 132 Einschulungen in den 3 städtischen Grundschulen
2019: 109 Einschulungen in den 3 städtischen Grundschulen
2020: 122 Einschulungen in den 3 städtischen Grundschulen
2021: 123 Einschulungen in den 3 städtischen Grundschulen

Die Stadt Sonnewalde hat vorgeschlagen, die Einzugsbereiche für die Schulen so beizubehalten, wie sie sind. Das Fazit aus unseren bisherigen Sitzungen: Die vorhandenen Kitas und Schulen sind in ihrem Bestand gesichert.  Das Prinzip „Kleine Füße – kurze Wege“ soll im Sinne der Kinder beibehalten werden. Die bestehenden Vereinsangebote, vor allem für Kinder- und Jugendliche, sind wichtig für eine sinnvolle Freizeitgestaltung und sollten weiterhin bestehen bleiben und gefördert werden.