Staatssekretärin Katrin Lange hat ein offenes Ohr für den geplanten Zusammenschluss der Städte Finsterwalde und Sonnewalde

Bei einer gemeinsamen Arbeitsberatung aller Stadtverordneten der Städte Finsterwalde und Sonnewalde am 18. September wurden die beiden Kernprobleme erneut diskutiert

Die Stadtverordneten gingen dabei vor allem auf das Thema Abwasser in Sonnewalde ein. Sonnewaldes Bürgermeister Werner Busse hob dabei die große Unterstützung hervor, die seine Stadt bereits erhalten hat: „Die Altlast muss irgendwann beseitigt werden, damit wir uns hier am Tisch auch auf Augenhöhe begegnen können. Uns liegt daran, nach vorn zu schauen und das Thema befriedend abzuschließen.“ Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe betonte: „Wir wollen nicht Geld um des Geldes wegen. Jedoch ist ein Zusammenschluss nicht möglich, ohne dieses Hindernis aus dem Weg zu räumen.“

Staatsekretärin Katrin Lange zeigte Verständnis und schlug einen Gesprächstermin mit ihrer Kollegin Dr. Carolin Schilde, Staatssekretärin im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) vor. „Wir sind uns einig darüber, dass wir einen Lösungsansatz brauchen. Die Kontaktaufnahme zum MLUL könnte dabei helfen. Wir können die finanziellen Belastungen der Sonnewalder nicht bei den Finsterwaldern abladen, wir können Sonnewalde aber auch nicht mit ihren Problemen allein lassen“, so Lange.

Ein weiteres Thema war der Zeitplan bis zur geplanten Fusion. Bürgermeister Gampe wies dabei auf den fusionsbedingten Mehraufwand hin, den beide Verwaltungen zu schultern hätten: „Die Haushaltsplanung läuft über verschiedene EDV-Systeme, wir brauchen bald Entscheidungen, damit wir uns auf die Umstellungen vorbereiten können. Umso später wir die Entscheidung des Innenministerium bekommen, umso später können wir auch unsere Bürgerinnen und Bürger befragen. Dann ist das Thema aus den Köpfen schon wieder verschwunden und wir müssen vieles neu erarbeiten.“ Staatssekretärin Lange lobte die Vorarbeit, die die beiden Städte geleistet haben.

Karin Horst, stellvertretende Vorsitzende der Finsterwalder Stadtverordnetenversammlung, dankte der Staatssekretärin abschließend für Ihr Kommen und Ihr Verständnis für die beiden Städte. Man habe ihr angemerkt, dass sie die Probleme sehe und ein offenes Ohr dafür habe, so Karin Horst.

 

 

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