Nachwuchsturner begeistern beim Kreisausscheid in der Finsterwalder Doppelturnhalle

Am 1. März konnten sie sich messen, die Nachwuchsturner der Grundschulen Nehesdorf, Stadtmitte und Nord und des Sängerstadt-Gymnasiums. Wolfgang Blümel, der sich in der Finsterwalder Turnerlandschaft bestens auskennt, war begeistert vom Nachwuchs und braucht für die Finsterwalder Turnerschaft nicht um Nachwuchs zu bangen. Bereits seit 26 Jahren findet der Kreisausscheid statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler in zwei Altersklassen unterteilt werden. In der jüngeren Altersstufe turnen die Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, in der älteren die Fünft- und Sechstklässler. Ob am Boden, auf dem Schwebebalken, am Stufenbalken oder am Barren – die Turnerjunioren zeigten tolle Übungen mit verschiedenen Elementen. Nachdem sie den Kampfrichtern vorgeturnt hatten und Inge Kaule, ebenfalls seit Jahren im Turnverein aktiv, noch mit der Urkundenbeschriftung beschäftigt war, zeigten die älteren Mädchen der Finsterwalder Turnerschaft was man nach einigen Jahren konzentrierten Trainings erreichen kann. Die Halle war still, die Grundschüler sichtlich beeindruckt. Als die Kreissieger schließlich gekürt wurden, gab es strahlende Gesichter. Der Wettkamptag hatte sich für alle gelohnt, ob Sieger oder nicht, Applaus von den beeindruckten Zuschauern gab es für jeden Nachwuchsturner.

„Wenn der Motor des Schleppflugzeuges angeht, bekomme ich auch schon mal Gänsehaut.“

Der Stolz ist dem Jugendvertreter des FSV Otto Lilienthal e.V. anzusehen, als er auf das Segelflugzeug zeigt, für den der Verein am 17. Februar den Kulturpreis des Landkreises in der Kategorie Denkmalpflege verliehen bekomme hat. Philipp Grundke ist 19 Jahre alt und über einen Nachbarn zum Flugsport gekommen. Seit etwa drei Jahren ist er beinah jedes Wochenende auf dem Flugplatz Heinrichsruh, seit Tag eins mit dem „Flieger-Virus“ infiziert.

Als reiner Segelflieger hat es ihm der „Lehrmeister II“ wie das Segelflugzeug FES 530/II aus dem Jahr 1960 auch genannt wird, natürlich besonders angetan. 2013 investierten die Mitglieder des FSV Otto Lilienthal e.V. allein 1200 Arbeitsstunden in die Restaurierung des mehr als 56 Jahre alten Fliegers, der bereits im Herbst 2016 erstmals nach fast 40 Jahren wieder fliegen sollte. Der Start verzögert sich allerdings aufgrund bürokratischer Hürden: „Aber da sind wir dran.“, versichert Philipp Grundke. Wir drücken die Daumen, damit der Segelflieger und mit ihm die Fliegerherzen des Vereins vielleicht in diesem Jahr abheben können.

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Weiberfastnacht: Gekürzte Krawatten und ein Dankeschön

Närrisch ging es am Donnerstagnachmittag im Finsterwalder Stadtverordnetenversammlungssaal zu – die Damen des Frauenchores Finsterwalde waren gekommen, um zu zeigen, wer am Weiberfastnachtstag das Regiment führt. Zur unmissverständlichen Klarstellung dessen, mussten die Krawatten der Herren dran glauben und wurden mit einer Schere durchschnitten. Damit sich die Angelegenheit auch lohnt, waren neben Bürgermeister Jörg Gampe gleich dreizehn weitere Männer dazu bereit, ihren Halsschmuck zu opfern.
Die Damen um Urita Lademann hatten neben vielen Liedern auch ein Dankeschön im Gepäck. Nachdem am Vorabend in der Stadtverordnetenversammlung verkündet wurde, dass dem Bau der Stadthalle keine juristischen Hindernisse mehr im Wege stehen und in der kommenden Woche das Auftragsgespräch mit dem Architekturbüro Habermann stattfinden kann, bedankten sich die Frauen mit einem eigens geschriebenen Lied. Im vergangenen Jahr hatten sie ihren Wunsch nach einer Stadthalle zur Weiberfastnacht dem Bürgermeister vorgetragen.

Information zum Sachstand des Stadthallenbaus in der Stadtverordnetenversammlung am 22. Februar

In der Stadtverordnetenversammlung am 22. Februar berichtete Fachbereichsleiter Michael Miersch über das weitere Vorgehen hinsichtlich der Erledigungserklärung in Sachen Stadthallenklage. Vorangegangen war ein Gesprächstermin am Abend des 12. Januars, zu dem neben den Fraktionsvorsitzenden und den beiden fraktionslosen Mitgliedern sowie dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung und seiner Stellvertreterin auch die beiden Klägerinnen eingeladen worden waren, die der Einladung jedoch nicht folgten. Besprochen wurde das Vorgehen des Anwaltes der Klägerinnen, der am 22. Dezember 2016 beim Verwaltungsgericht eine einseitige Erledigungserklärung vorgelegt und beantragt hat, die Kosten des von den Klägerinnen initiierten Verfahrens der Stadt Finsterwalde aufzuerlegen.

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Finsterwalder Feuerwehrspitze bleibt bestehen: Michael Kamenz und Andy Hoffmann im Amt bestätigt

Gute Nachrichten für die Freiwillige Feuerwehr Finsterwalde: In der Stadtverordnetenversammlung am 22. Februar wurden Michael Kamenz und Andy Hoffmann jeweils für weitere sechs Jahre zum Stadtbrandmeister und stellvertretenden Stadtbrandmeister ernannt. Bürgermeister Jörg Gampe und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Andreas Holfeld, gratulierten den beiden Feuerwehrmännern und lobten deren Arbeit in der vergangenen Amtszeit. Dabei wurde vor allem die Jugendarbeit hervorgehoben. Michael Kamenz, der zuvor das Einsatzgeschehen der Brand- und Hilfeleistungen des vergangenen Jahres vortrug, bedankte sich bei Bürgermeister Jörg Gampe für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in den vergangegnen sechs Jahren. Wir wünschen den Kameradinnen und Kameraden, die 2016 mit 188 Einsätzen im Vergleich zu den Vorjahren eine erneute Einsatzsteigerung verzeichneten weiterhin Gut Wehr sowie Michael Kamenz und Andy Hoffmann eine weitere gelungene Amtszeit.

 

Ein deutschlandweites Pilotprojekt: das TAFEL-Logistikzentrum in Finsterwalde

Am 17. Februar war es soweit. Nachdem schon seit einigen Wochen Bedürftige in der neuen Ausgabestelle der Finsterwalder Tafel im Gröbitzer Weg versorgt wurden, sind an diesem Freitag taggleich sowohl die neue Ausgabestelle, als auch das Tafel-Logistikzentrum feierlich eröffnet worden. Letzteres wird vom Arbeitslosenverband Brandenburg betrieben und ist bundesweit das erste Projekt dieses Umfangs. Träger der Tafel-Ausgabestelle ist die evangelische Kirchengemeinde Finsterwalde.
Im Gebäude des ehemaligen PLUS-Marktes befinden sich  fortan also zwei TAFEL-Adressen unter einem Dach. Die Finsterwalder Ausgabestelle, die vorher am Langen Damm zu finden war, und das neu entstandene „Tafel-Drehkreuz“, das als Logistikzentrum die Tafeln der Umgebung mitversorgt.  Elf Regionaltafeln profitieren von den neu entstandenen Lager- und Kühlräumen, darunter natürlich auch der Finsterwalder Standort.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Vogel
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