Am 10. September öffneten in Finsterwalde 15 Denkmale ihre Pforten

Das Abschlusskonzert der „jungen Talente“ in der zukünftigen Stadthalle machte Lust auf mehr

"Macht und Pracht" lautete das Motto für den diesjährigen Tag des offenen Denkmals und nachdem es am Morgen noch ungemütlich grau und nass aussah, schenkte die Sonne den vielen interessierten Denkmalerkundern doch noch das Spazierwetter, das sich viele für ihren Bummel entlang der Route mit 15 geöffneten Denkmalen erhofft hatten. Viele engagierte Inhaber und Betreiber von Denkmalen hatten im Vorfeld Vorbereitungen für den 10. September getroffen. Bereits am Vorabend des Denkmaltages, am 9. September, lud der Verein „Finsterwalder Heimatkalender“ zu einer Heimatsagennacht mit dem Thema „Nixen in unserer Region“ auf dem Südsportplatz ein. Dazu kamen auch viele Gäste der Region.

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Finsterwalder Dutzend mit französischer Beteiligung

Das wechselhafte Wetter tat der Lauffreude keinen Abbruch und so liefen in Gänze 483 Sportlerinnen und Sportler ins Ziel des Finsterwalder Dutzends 2017. Weitere knapp 20 Personen waren auf Fahrrädern über 21 und 42 Kilometer unterwegs. Die Läufer konnten Distanzen von Mini-Marathon-Länge (4,2 km) bis zum Marathon zurück legen. Eine sehr gute Zeit von 01:35 h über die Halbmarathonstrecke konnte eine Läuferin aus dem unserer Gäste erzielen. Camille Ottewaere aus unserer Partnerstadt Montataire hat gemeinsam mit fünf weiteren Läuferinnen und Läufern den weiten Weg zum Finsterwalder Dutzend auf sich genommen. Über die gleiche Strecke startete auch Bürgermeister Jörg Gampe, der kurz nach ihm ins Ziel kam. Die französischen Gäste waren in ihren leuchtend grünen Trikots besonders gut zu erkennen und immer als leuchtender Punkt in der Landschaft auszumachen. Die Shirts für das Team waren ihnen am Freitagnachmittag von Bürgermeister Jörg Gampe als Begrüßungsgeschenk überreicht worden.

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Baustellenparty in der Berliner Straße – am 1. Advent soll der Verkehr wieder rollen

Man merkt ihnen ihre Zuversicht förmlich an, die Händlerinnen und Händler in der Berliner Straße haben bei einem tollen Baustellenfest in der Haupteinkaufsstraße unserer Stadt deutlich gemacht: Wir freuen uns auf die Verschönerung vor unseren Türen. Dass die Unterstützung der Kunden aber auch während der Bauphase ganz besonders wichtig ist, darüber sind sie sich einig. Es war und ist wirklich nicht leicht, obwohl alle Geschäfte stets erreichbar waren, blieb die Laufkundschaft doch recht häufig aus. Mit verschiedenen Werbe-Aktionen hat man seitens der Stadt versucht, dagegen zu steuern. Beim ersten Baustellenfest im Juli vergangenen Jahres hat es im ersten Bauabschnitt bereits geklappt, warum auch nicht auch dieses Mal?

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Leipziger Straße: Fertigstellung bis zum Jahresende

Zügiger Baufortschritt stimmt Händler optimistisch

Für die ansässigen Händler in der Leipziger Straße ist die Lage derzeit ähnlich wie für die Kollegen in der Berliner Straße. Die Kundschaft schwindet, denn die Straße ist offen und alles andere als befahrbar. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Torsten Drescher, Bürgermeister Jörg Gampe und Karsten Pinetzki, Abteilungsleiter für Tiefbau bei der Stadt Finsterwalde, ist man sich einig: Es muss Werbung her, um das Augenmerk auch in schwierigeren Zeiten auf die lokalen Einzelhandelsgeschäfte zu lenken. Ein Plakat am Baustellenbeginn weist nun unübersehbar auf die trotz allem geöffneten Läden hin „Achtung! Hier wird gearbeitet. Das Betreten unserer Geschäfte innerhalb der Baustelle ist ausdrücklich erwünscht.“ Na dann mal los, scheuen Sie sich nicht vor Baulärm oder etwas Staub – Ihre städtischen Händler werden es Ihnen danken und das eine oder andere Interessante gibt es ja am Baustellenrand auch zu entdecken.

 

Wahlkampfauftritt der Bundeskanzlerin am 6. September

Wir sind Sängerstadt. Wir sind keine Pfeifen, wir sind keine Schreihälse und dieser demokratiefeindliche, hasserfüllte „Protest“ gehörte und gehört nicht zu uns, das ist nicht unser Finsterwalde. Wir bekamen in den letzten beiden Tagen viele Zuschriften zum Auftritt der Bundeskanzlerin auf unserem Marktplatz, darunter waren positive und negative Rückmeldungen, nur eines hatten sie alle gemeinsam: Das Brüllen, Pfeifen, Buhen und Stören verurteilten sie.
Die furchtbaren Bilder, die an diesem Abend von dieser, unserer Stadt um die Welt gingen – sie machen uns wütend, traurig, fassungslos und obwohl wir alle wissen, dass das nicht unser Finsterwalde ist, dass der allergrößte Teil der Störer nicht aus Finsterwalde kommt, schämen wir uns. Aber warum eigentlich? Warum schämen wir uns für zwei Männer, die den Hitlergruß zeigen, einer von Ihnen kommt aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Warum schämen wir uns für zwei weitere Männer, die mit ihren Fäusten auf friedliche Teilnehmer der Kundgebung losgingen – auch sie kommen aus dem Nachbarlandkreis. Wir schämen uns für die Überschriften wie „Merkel in Finsterwalde mit Hitler-Gruß begrüßt“ (MAZ). Wir schämen uns für die Bilder, die unsere Stadt in sämtlichen Medien als zurückgebliebene, demokratiefeindliche Provinz zeigen.

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Einschulung in Finsterwalde

Am 2. September nahmen 127 Kinder an den drei städtischen Grundschulen ihre Zuckertüten entgegen. In der Grundschule Nord starteten zwei erste Klassen mit insgesamt 39 Schülern. An der Grundschule Stadtmitte sind es 47 Kinder, die in einer Regelklasse, und zwei flexiblen Eingangsklassen mit der Schule beginnen. Die Kinder, die die deutsche Sprache als zweite Sprache zu ihrer Muttersprache lernen, tun dies in einigen extra Stunden in der DaZ-Gruppe (DaZ= Deutsch als Zweitsprache) und lernen sonst in den anderen Klassen mit. 42 Kinder beginnen in der Grundschule Nehesdorf, an der es auch eine Regelklasse zwei flexible Eingangsklassen gibt.

Mit Feierstunden in den städtischen Grundschulen und einem Festgottesdienst für die Schulstarter der evangelischen Grundschule begann für die Erstklässler die Schulzeit in Finsterwalde.

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