Leipziger Straße: Fertigstellung bis zum Jahresende

Zügiger Baufortschritt stimmt Händler optimistisch

Für die ansässigen Händler in der Leipziger Straße ist die Lage derzeit ähnlich wie für die Kollegen in der Berliner Straße. Die Kundschaft schwindet, denn die Straße ist offen und alles andere als befahrbar. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Torsten Drescher, Bürgermeister Jörg Gampe und Karsten Pinetzki, Abteilungsleiter für Tiefbau bei der Stadt Finsterwalde, ist man sich einig: Es muss Werbung her, um das Augenmerk auch in schwierigeren Zeiten auf die lokalen Einzelhandelsgeschäfte zu lenken. Ein Plakat am Baustellenbeginn weist nun unübersehbar auf die trotz allem geöffneten Läden hin „Achtung! Hier wird gearbeitet. Das Betreten unserer Geschäfte innerhalb der Baustelle ist ausdrücklich erwünscht.“ Na dann mal los, scheuen Sie sich nicht vor Baulärm oder etwas Staub – Ihre städtischen Händler werden es Ihnen danken und das eine oder andere Interessante gibt es ja am Baustellenrand auch zu entdecken.

 

Wahlkampfauftritt der Bundeskanzlerin am 6. September

Wir sind Sängerstadt. Wir sind keine Pfeifen, wir sind keine Schreihälse und dieser demokratiefeindliche, hasserfüllte „Protest“ gehörte und gehört nicht zu uns, das ist nicht unser Finsterwalde. Wir bekamen in den letzten beiden Tagen viele Zuschriften zum Auftritt der Bundeskanzlerin auf unserem Marktplatz, darunter waren positive und negative Rückmeldungen, nur eines hatten sie alle gemeinsam: Das Brüllen, Pfeifen, Buhen und Stören verurteilten sie.
Die furchtbaren Bilder, die an diesem Abend von dieser, unserer Stadt um die Welt gingen – sie machen uns wütend, traurig, fassungslos und obwohl wir alle wissen, dass das nicht unser Finsterwalde ist, dass der allergrößte Teil der Störer nicht aus Finsterwalde kommt, schämen wir uns. Aber warum eigentlich? Warum schämen wir uns für zwei Männer, die den Hitlergruß zeigen, einer von Ihnen kommt aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Warum schämen wir uns für zwei weitere Männer, die mit ihren Fäusten auf friedliche Teilnehmer der Kundgebung losgingen – auch sie kommen aus dem Nachbarlandkreis. Wir schämen uns für die Überschriften wie „Merkel in Finsterwalde mit Hitler-Gruß begrüßt“ (MAZ). Wir schämen uns für die Bilder, die unsere Stadt in sämtlichen Medien als zurückgebliebene, demokratiefeindliche Provinz zeigen.

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Einschulung in Finsterwalde

Am 2. September nahmen 127 Kinder an den drei städtischen Grundschulen ihre Zuckertüten entgegen. In der Grundschule Nord starteten zwei erste Klassen mit insgesamt 39 Schülern. An der Grundschule Stadtmitte sind es 47 Kinder, die in einer Regelklasse, und zwei flexiblen Eingangsklassen mit der Schule beginnen. Die Kinder, die die deutsche Sprache als zweite Sprache zu ihrer Muttersprache lernen, tun dies in einigen extra Stunden in der DaZ-Gruppe (DaZ= Deutsch als Zweitsprache) und lernen sonst in den anderen Klassen mit. 42 Kinder beginnen in der Grundschule Nehesdorf, an der es auch eine Regelklasse zwei flexible Eingangsklassen gibt.

Mit Feierstunden in den städtischen Grundschulen und einem Festgottesdienst für die Schulstarter der evangelischen Grundschule begann für die Erstklässler die Schulzeit in Finsterwalde.

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Verkehrseinschränkungen und Sperrungen am 6. September standen nicht im Verantwortungsbereich der Stadt Finsterwalde

Es gab Frust und Ärger unter den ansässigen Händlerinnen und Händlern über die starken Sicherheitsmaßnahmen zum Besuch der Bundeskanzlerin am 6. September 2017, einige Mitarbeiter der Stadt sind sogar persönlich angegangen worden. Dabei hat die Stadtverwaltung auf die Sperrungen und Verkehrseinschränkungen keinerlei Einfluss nehmen können. Angemeldet wurde die Veranstaltung vom Bundesverband der CDU, die Polizei beantragte daraufhin die erforderlichen Sperrungen zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung beim Landkreis Elbe-Elster, der diese als zuständige Genehmigungsbehörde erteilte.

Der Unmut der Gewerbetreibenden darüber, dass deren Kunden die Geschäfte nur noch eingeschränkt erreichen konnten oder der Lieferverkehr ab den Vormittagsstunden nicht mehr zum Marktplatz gelassen wurde, ist verständlich, dennoch traf er am Mittwoch die Falschen. Vor allem die Mitarbeiterinnen im Außendienst des Ordnungsamtes wurden in für sie ungewohnt bösartiger Art und Weise angegangen.  

Wochenmarkt trifft Kultur am 2. September

Der nächte kulturelle Wochenmarkt findet am Samstag, dem 2. September statt. Traditionell werden um 9.30 Uhr die Finsterwalder Sänger die Veranstaltung eröffnen. Anschließend wird der Singekreis Lausitz  auf den Rathaustreppen singen. Danach tritt das Orchester der Bergarbeiter Plessa auf und bringt spätsommerliche Evergreens, Schlager, Marsch, Polka und Swing zu Gehör. Der Frischemarkt beginnt bereits um 7.00 Uhr.

450 Tonnen Kies lockten 60 Teams zum 7. Finsterwalder Beach-Cup

Es wurde geschmettert, gebaggert, gekämpft und gehofft – meist darauf, dass die Wolken dicht halten und der 7. Finsterwalder Beach-Cup nicht zur Schlammschlacht wird. Das Daumendrücken hat geholfen, es blieb trocken, sodass dem munteren Volleyballspiel am zweiten Augustwochenende nichts im Wege stand. 60 Teams traten an zwei Spieltagen gegeneinander an. Sie alle wurden von René Stolpe von der Sparkasse Elbe-Elster, Moderator Felix Magister und Bürgermeister Jörg Gampe am Samstagmorgen auf dem Marktplatz begrüßt. Den längsten Anreiseweg hatten die Teams aus Bremen und Oldenburg - die gute Erfahrung der vergangenen Beach-Cup-Jahre hatte sie wieder in die Sängerstadt gelockt, die am Wochenende mal wieder beweisen konnte, dass sie auch Sportstadt ist.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Vogel
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