Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ ehrt zum 16. Mal herausragende Azubis

Madeleine Peter aus Finsterwalde hat sich mit der Ausbildung zur Friseurin ihren beruflichen Traum erst später erfüllt – und steht der U30-Konkurrenz in nichts nach

Drei Kinder und ein Azubi-Gehalt? Es braucht wirklich viel Mut und eine Menge Unterstützung, um sich seinen beruflichen Traum unter diesen Umständen dennoch  zu erfüllen. Madeleine Peter hat sich von ihrem Ehemann gut zureden lassen und im Salon Rosenheinrich Esthetic Hair den Schritt gewagt. Dass sie dabei alles richtig gemacht hat, bestätigt ihr die dreiköpfige Jury des Ausbildungspreises 2017.

"Ich gratuliere Frau Peter zu ihrem Mut und ihrem Durchsetzungsvermögen, diese Anerkennung haben Sie sich redlich verdient und ich wünsche Ihnen, dass Sie sie auch im täglichen Arbeitsleben durch zufriedene Kunden und Kollegen erfahren", so Bürgermeister Jörg Gampe, der bei der Preisverleihung anwesend und von der durch Thomas Hettwer (Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“) vorgetragenen Vita von Madeleine Peter beeindruckt war. Zunächst hatte sie als gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau im elterlichen Familienbetrieb gearbeitet, doch ihr Traumberuf war immer ein anderer: „Ich wollte schon immer Friseurin werden und bin im Nachhinein froh, dass ich mich jetzt getraut habe. Ich bin meinem Mann sehr dankbar dafür, dass er mich in meinem Wunsch bekräftigt und mich die ganze Ausbildungszeit über unterstützt hat.“ Auch ihren Großeltern und natürlich ihrem Team im Salon ist sie dankbar, letztere profitieren übrigens ganz besonders von ihrem Gewinn und dem Preisgeld: „Wir möchten den Herrenbereich bei uns erweitern und dazu benötige ich neues Werkzeug, ich investierte mit dem Geld also in meinen weitere berufliche Entwicklung.“ Aber auch für ihre drei Kinder lässt sie sich noch etwas einfallen, schließlich haben sie sie die ganze Zeit über motiviert und so auf ihre Art unterstützt. Friseure werden überall gebraucht. Auf die Frage, ob es sie nun eventuell auch aus Finsterwalde wegziehen könnte, hat sie eine sichere Antwort parat: „Nein. Ich bin hier geboren und war schon immer hier, das möchte ich auch bleiben.“ Wir wünschen Madeleine Peter viel Erfolg in ihrem neuen Berufsleben und beim Ausüben ihres Traumjobs.

Für den Ausbildungspreis der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ können in jedem Jahr 20 Auszubildende vorgeschlagen werden, in diesem Jahr waren es nur 15. Fünf davon konnten die Ehrung und das Preisgeld von je 1000 Euro entgegen nehmen. Zuvor mussten sie sich vor der dreiköpfigen Jury präsentieren. Bis zur Preisverleihung wurde nicht verraten, wer die Gewinner des Abends sind.

Die weiteren Preisträger des Ausbildungspreises 2017 sind Kevin Schmidt und Anett Gabriel aus Elsterwerda, die beide bei der uesa GmbH Uebigau lernten. Er absolvierte seinen Abschluss zum Elektroniker für Betriebstechnik mit Bravour;  sie lief der überwiegend männlichen Konkurrenz im Ausbildungsberuf der Industrieelektrikerin mit der Fachrichtung Betriebstechnik davon. Ebenfalls Preisträger wurde Franz Ritter aus Schönewalde, der in die Fußstapfen seines Vaters treten und dessen Betrieb später einmal übernehmen möchte. Er absolvierte seine Ausbildung in der Zimmerei Thielke in Zöllmersdorf. Christian Winter aus Wahrenbrück ist nun ausgebildeter Elektroniker für Automatisierungstechnik bei der BASF Schwarzheide GmbH, wo er auch seine nun preisgekrönte Ausbildungsleistung erbrachte.

 

 

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Paula Vogel
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