Die Finsterwalder putzen ihr Freibad heraus

Es ist bereits der achte Arbeitseinsatz im Finsterwalder Freibad und wieder sind Vereine, Stadtwerke, Stadt und viele Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf von Bürgermeister Jörg Gampe gefolgt. Eine Woche vor dem Saisonstart am 27. Mai sollte das Freibad „heraus geputzt“ werden, sodass hier in den kommenden Wochen und schließlich den Sommerferien tolle Sonnentage verbracht werden können. Zwar war die Beteiligung in den vergangenen Jahren schon einmal besser, das tue dem guten Ergebnis heute aber keinen Abbruch, so der Bäderchef Torsten Marasus. Schließlich waren die Arbeiten in den ersten Jahren nachdem das Freibad geruht hatte auch deutlich anspruchsvoller. Die Versorgung erreichte in diesem Jahr indessen einen positiven Höhepunkt: Zusätzlich zur traditionellen Mittagsmahlzeit aus der Gulaschkanone der Freiwilligen Feuerwehr und dem Getränkestand des CDU-Stadtverbandes gab es in diesem Jahr auch belegte Brötchen der Firme Morgengold Frühstücksdienste zu genießen. Als zweites Frühstück oder als Imbiss zwischendurch, die Helferinnen und Helfer hat’s gefreut.

Ihre Verpflegung besonders verdient hatten sich Matthias Brandt und Thomas Kussack, die als erste in dieser Saison ins kalte Nass sprangen. Nicht zum Vergnügen, sondern um mit Hilfe von Seilen eine gut 100 Kilogramm schwere Betonblatte aus dem Becken zu bergen. Die Kinder, die das Spektakel gebannt verfolgten, wären wohl am liebsten mit hinein gesprungen. Ein wenig gedulden sollten sie sich aber schon noch, das Wasser ist noch kühl und es wird bald bessere Gelegenheiten zum Schwimmen geben. Beispielsweise beim Stundenschwimmen am 1. Juli, Bäderchef Torsten Marasus visiert nach zwei Siegen in den vergangenen Jahren nun das Triple an, und allerspätestens bei den Ferienspielen im Juli und August, die finden für ganze vier Wochen im Schwimmstadion der Freundschaft statt, teilte Bürgermeister Jörg Gampe mit. Er dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz, viele von ihnen wären seit dem ersten Mal dabei. „Es freut mich zu sehen, wie Sie Ihr Freibad hier in der Sängerstadt schätzen. Ich danke Ihnen für Ihre Mühen und wünsche Ihnen auch in diesem Jahr viel Spaß in unserem Schwimmstadion. Besonders die Kinder werden es Ihnen danken.“