Kammermusikfestival 2017: Der Auftakt ist mehr als nur gelungen

Stehende Ovationen, lang anhaltender Applaus - die künstlerische Leitung des Festivals, Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh, haben ihrem Publikum einen grandiosen Konzertabend geboten. Drei Sonaten von Ludwig van Beethoven, dem Gesicht des diesjährigen Festivals, gaben die beiden als Duo zum Besten. Nassib Ahmadieh moderierte und geleitete die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Witz und Hintergrundwissen zu den einzelnen Sonaten durch den Abend.

Er erläuterte die historschen Hintergründe, die, ob sie nun mal mehr, mal weniger erfreulich waren, großen Einfluss auf die Werke des berühmten Komponisten hatten. Das Duo verstand es einmal mehr, das Publikum mit ihrer Darbietung in den Bann zu ziehen. Bei manchen Passagen fiel es schwer, den Fingern der beiden Msuiker überhaupt mit bloßem Auge folgen zu können - besonders die fröhlichen Klänge einer Sonate, die Beethoven nach Ende der französischen Revolution verfasste, erfüllten den Raum des Logenhauses mit einer solchen Heiterkeit, dass der grimmige Blick des Komponisten auf den Bannern neben der Bühne unwirklich erschien.

Die faszinierten Zuschauer dankten  den beiden Musikern ihre Darbietung mit langem Applaus, der eine Zugabe verlangte, die sie auch bekamen. Weitere tolle Konzertabende wird es in den kommenden Tagen und Wochen geben und das Beste daran ist: Es gibt im Gegensatz zum gestrigen Abend, der schon frühzeitig restlos ausverkauft war, noch Karten: Online, in der Touristinformation am Markt und für Kurzentschlossene auch an der Abendkasse (solang der Vorrat reicht.) Das nächste Konzert wird am Sonntag, dem 2. April um 17 Uhr vom Pelleas Ensemble gespielt, ebenfalls im Logenhaus in Finsterwalde.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Vogel
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