Kleine Forscher der Kita Nehesdorf bekommen neue Gruppennamen

Die Kita Nehesdorf ist ein „Haus der kleinen Forscher“. Hier wird nach Herzenslust gebastelt, gemalt und gebaut. Leider passten die Gruppennamen bisher so gar nicht zum kreativen Geist der Kinder. Sowohl die kleine, die mittlere, als auch die große Gruppe waren schlicht nach den jeweiligen Erzieherinnen benannt - bis zum Vormittag des 9. Februar.

An diesem Tag begrüßten die Kinder Bürgermeister Jörg Gampe und Fachbereichsleiter Michael Miersch in ihrer Kita – natürlich mit der passenden musikalischen Eröffnung. Sie sagen ihr Kita-Lied, in dem sogar eine Strophe zum Forschen vorkommt: „Schaut gut zu, wie man richtig forschen kann und im Nu‘ machen sich die Kinder dran.“. Ihre ersten Forschungsergebnisse stellte Annegret den Besuchern vor. Sie hat, gemeinsam mit anderen Mädchen ihrer Gruppe, Flügel nach dem Vorbild Otto Lilienthals gebaut und ausprobiert, ob sie damit auch fliegen könnte. Gruppennamen wie „Sonnen- oder Blumengruppe“ hätten nicht zu unseren Kinder gepasst.“, meint die Leiterin der Einrichtung, Frau Richter. Als echter Forschernachwuchs haben sich die Kinder berühmte Persönlichkeiten zum Vorbild genommen und ihnen ihre Gruppennamen gewidmet. Die kleine Gruppe musiziert am liebsten und wird deswegen nach Antonio Vivaldi benannt. Die zweite Gruppe malt gern ungewöhnliche Bilder mit bunten Farben, sie wird Hundertwasser-Gruppe getauft. Die Großen, wie sollte es nach den gebastelten Flügeln anders sein, werden zukünftig Lilienthal-Gruppe heißen und sind darauf mächtig stolz: „Otto Lilienthal war neugierig und mutig. Deswegen konnte er etwas Neues erfinden.“, wissen Annegret und ihre Freundinnen zu erzählen.

Zur Gruppentaufe sind die Vertreter der Stadt natürlich nicht mit leeren Händen gekommen. Bürgermeister Jörg Gampe hatte für jede Kleine-Forscher-Gruppe ein passendes Geschenk dabei. So erhielten die Vivaldis einen Trommelstuhl, die Hundertwasser-Gruppe tolles neues Bastelpapier und die Flugzeugbauer der Otto-Lilienthal-Gruppe einen Bausatz für ihre ganz eigene Konstruktion. Die Kinder freuten sich und ließen es sich nicht nehmen, ihren Bürgermeister nach dem symbolischen Durchschneiden des Eröffnungsbandes noch zum Spielen in die verschiedenen Kita-Räume einzuladen, in denen selbstverständlich auch geforscht werden darf. In der Forscherecke gibt es auch ein Wasserbecken mit Farbpapier, das schon so manchen Einsatz des Wischmobs erforderlich gemacht hat, aber es den Erzieherinnen und Erziehern ist das die Mühe wert. In den hellen, großzügigen Räumen, ist der Forschergeist der Kinder zu spüren. Hier darf alles entdeckt, gebastelt und eben auch mal nass gemacht werden – solang es die Neugier und den Forscherdrang der Kinder erhält.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Vogel
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