Afrika-Savanne und Mangustenanlage für Finsterwalder Tierpark übergeben

Im Finsterwalder Tierpark sind am 7. November die Afrika-Savanne und die Zebramangustenanlage eingeweiht worden. In der Afrika-Savanne leben Zebras, Elenantilopen, Kronenkraniche und Perlhühner gemeinsam auf einer Fläche von knapp 4000 Quadratmetern.


Etwa 325.000 Euro hat sich die Stadt Finsterwalde die Afrika-Savanne inklusive neuem Stallgebäude kosten lassen. Sie gehört damit zu den großen Bauprojekten der vergangenen Jahre. Die Sparkassenstiftung Zukunft Elbe-Elster Land hat das Projekt mit 65.000 Euro unterstützt. Der Baubeginn war im September 2015, im Dezember wurde Richtfest gefeiert.
In dem 350 Quadratmeter großen Stallgebäude können bis zu drei Zebras und vier Elenantilopen mit ihrem Nachwuchs gehalten werden. Der erste Bewohner der neuen Anlage war der Zebrahengst „Tayo“, der bereits im Juni aus dem Tier- und Freizeitpark Jaderberg nach Finsterwalde kam. Es folgten drei Elenantilopen und später die Zebradame „Naomie“ aus dem Tierpark Cottbus. Mit der neu zusammengestellten Zebraherde verbindet Tierparkleiter Torsten Heitmann die Hoffnung auf eine fruchtbare Zuchtgruppe. Viele Finsterwalderinnen und Finsterwalder werden sich noch an das Zebrapaar Hermann und Hermine erinnern. Gerade Herrmann entwickelte sich mit den Jahren im Finsterwalder Tierpark zu einer lokalen Persönlichkeit. „Mit der Errichtung der neuen Afrika-Savanne freuen sich viele Finsterwalder ganz besonders darüber, dass nun wieder Zebras im Tierpark zu erleben sind“, sagt Torsten Heitmann.
Die Afrika-Savanne mit Wasserstelle und Grasflächen wird von einem Besucherweg mit freiem Blick auf die Tiere erlebbar, hier sind die Tiere nur durch einen 50 Meter langen Elektrozaun von den Besuchern getrennt. Dies ist in dieser Ausdehnung einzigartig.
Der zweite Teil des Afrika-Bereiches im Finsterwalder Tierpark ist die neue Zebramangustenanlage Sie befindet sich unmittelbar gegenüber der Afrika-Savanne.  Zebramangusten sind eng mit den allseits bekannten und beliebten Erdmännchen verwandt und gehören zur Familie der Mungos. Mit einer Summe von etwa 75.000 Euro konnte die Anlage zu einem Heim für Zebramangusten umgebaut werden. Baubeginn war im Juli 2016. Auch dafür hat die Sparkassenstiftung Zukunft Elbe-Elster-Land Fördermittel in Höhe von etwa 35.000 Euro bereitgestellt. Des Weiteren gab es eine großzügige Spende einer Privatperson aus Doberlug-Kirchhain. Die etwa 70 Quadratmeter große Mangustenanlage ist das erste begehbare Gebäude im Finsterwalder Tierpark. Von einem Besucherraum aus kann man in das Innen- und in das Außengehege der Zebramangusten sehen.
Die ersten vier Bewohner sind erst vor wenigen Tagen aus dem Tierpark in Görlitz nach Finsterwalde gekommen und bilden die Grundlage einer neuen Zuchtgruppe.