Graffiti für den Skaterpark

Initiative Jugendgerechte Kommune zeigt weitere Früchte

Wer in diesen Tagen am Finsterwalder Skaterpark vorbeigeht, wird eine Veränderung bemerken. Von den einst grauen Flächen der Sportelemente grüßen bunte und farbenfrohe Motive: freundliche Monstergesichter, ein BMX-Rad, verschiedene Schriftzüge, Skatermotive, Notenlinien und mehr. Hier wurde Graffiti gesprüht – ganz legal und unter professioneller Anleitung. Ein Team motivierter Nachwuchskünstler hat an zwei

Oktoberwochenenden die Spraydose angelegt und mit kreativen Ideen für viele Hingucker auf dem Platz gesorgt. Angeleitet wurden sie dabei von den Graffitikünstlern Ralf Hecht und Susann Seifert aus Thüringen.
Diese und weitere Aktionen mit Jugendlichen gehen auf die Initiative Jugendgerechte Kommune zurück, in deren Rahmen die Stadt Finsterwalde als eine Referenzkommune agiert. „Wir hatten ein Budget von 1.850 Euro zur Verfügung gestellt bekommen. Gemeinsam mit meiner Kollegin Cordula Mittelstädt und den Jugendlichen aus der Sängerstadtregion haben wir die Idee für dieses Graffitiprojekt entwickelt. Über die positive Resonanz am letzten Oktoberwochenende waren wir erfreut und überrascht zugleich. Mehr als zwanzig Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 und 20 Jahren waren sehr engagiert bei der Sache“, sagte Jugendkoordinatorin Antje Schulz. Obwohl es das Wetter jeweils weniger gut meinte, wurden die Flächen von Dana, Lilly, Tom, Marvin und den anderen Künstlern bis auf den letzten Millimeter gestaltet. „In Finsterwalde haben wir viele motivierte Kinder und Jugendliche angetroffen und die Atmosphäre gefällt uns“, sagten die Künstler, die mit ihrem Projekt „Farbküche“ deutschlandweit unterwegs sind. Dabei leiten sie im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit Kunstprojekte wie dieses in Finsterwalde. Im nächsten Jahr soll das Projekt fortgeführt werden. Die großen Wände der BMX-Halle in der Bergheider Straße rufen nach Motiven und frischen Farben.